Leipzigs Championsleague ImPoulsen vs. Hertha Debakelt.

Samstag 30.03.2019 , 19:30 Uhr, Tatort Red Bull Arena.

Ich setze nach dem wirklich sehr angenehmen Fantreffen fort. Nun mal für 90 Minuten nur RBL-Fan sein. Die seit 8 Spielen ungeschlagenen Roten Bullen empfangen die Überrasschungstüte Hertha BSC. Meine Prognose war, entweder wird Berlin deutlich geschlagen oder es wird wieder so ne mega enge Kiste. Die erste Erleichterung gab es bei der Bekanntgabe der Startaufstellung. Was ne Zusammensetzung. Mit Gulasci im Tor (eher keine Überraschung), Verteidigung oder genannt die Mauer Mukiele (ersetzt den verletzten Klostermann), Konate, Orban und Halstenberg. Dann kam denke ich für mich das Leckerchen der Aufstellung im Mittelfeld Adams,Haidara und Kampl. Delicious. Im Sturm Forsberg, Poulsen und Werner (den ich tatsächlich lieber auf der Bank gesehen hätte nach seinen letzten Leistungen). 4-3-3 hatten wir auch schon ne Weile nicht mehr. Okay Spiel startet und es geht echt munter zur Sache. Die ersten paar Minuten hielten die Kicker aus der Hauptstadt noch mit. Als Kampl und Haidara dann feststellten, das sie richtig gut miteinander harmonierten, wurde das nicht erfreuliche Ende des Spieltages für die Herthaner schon eingeläutet. So nach 12 Minuten hatten sich die Leipziger Mittelfeldler eingespielt und harmonisiert. Umgehend gab es die erste brenzlige Situation für die blauschwarzen Berliner. Forsberg zeigte nun auch den Bundesligagegnern , warum er sich in der Länderspielpause tierisch über seine Auswechslung aufregte. Freistoß ein kurzer Sprint, ein Schuß und das Stadion war schon am jubeln. Leider nen Ticken zu zeitig, da der Ball nur um Millimeter am linken Pfosten vorbei ging. Zielwasser Blabla erspare ich mir heut ,aufgrund was da noch kommt. Wir sind in Minute 17 und dürfen den ersten Streich des RB Mittelfelds erleben. Kampl bekommt den Ball und spielt einen Zuckerpass in die gegnerische Abwehr zu Werner, der wird wohl von Forsberg angebrüllt, mein Ball, lässt passieren und Forsberg netzt nach zwei Jahren Heimspieltorflaute ein. 1: 0 für die roten Bullen. Der Versuch eines Vorstoßes durch Berlin wurde von „The Wall“ rigoros unterbunden. Der Fehlerteufel redete dann auch noch ein Wort mit. Orban spielt ab, Adams verlängert per Kopf und dann der grobe Schnitzer eines Lustenbergers. Der versuchte Rückpass geht verloren , weil Poulsen nach setzt und Werner holt sich das Leder mit Speed gibt ab und Poulsen versenkt im leeren Tor des Norwegischen Spielers des Jahres, Jarstein. Und in Minute 27 steht es 2:0. Mittelfeldstreich der 2. Weitere Chancen folgten durch Halstenberg, Werner, Haidara, Kampl und Poulsen. Pause.

Nach der Pause zeigte Timo Werner erneut, das er das Tore schießen irgendwie verlernt hat. Allein vor dem Schlussmann der Preußen, vergibt er eine weitere Großchance, indem er den Torwart direkt in die Beine schießt. Man Timo das konntest du soooo viel besser. Aber er zeichnete sich in diesem Spiel durch Fleißarbeit und Geschwindigkeit aus. Damit berechtigt in der Startelf. Weiter ging es. Die Folgende Ecke zeigte erneut, warum Emil uns so lange gefehlt hat. Der Ball kommt direkt vors Tor und Poulsen und Haidara verpassen mehr als knapp eine Aufstockung des Ergebnisses. Direkt nach Abstoß dieser verpassten Chance kamen Herthas 8 Debakelminuten. Die 56. Minute ist angebrochen und der Ball geht verloren und landet erneut bei Emil Forsberg, der einen Spitzenpass an Poulsen abspielt, der sich bedankt und das 3:0 im Herthakasten versenkt. Nun 6 Minuten später folgt der Mittelfeldstreich Nummer 3. Was haben die Roten Bullen da für einen Ami verpflichtet? Adams mit ein Sahnepass über 60!!! Meter. Den bekommt diesmal der Yussi direkt und vollstreckt mit einen ebenso sahnigen Lupfer das 4:0. Alter Schwede,äh Däne. Dreierpack, der erste seiner Profikarriere. Die Saison seines Lebens bisher. Das die Hertha BSC gelähmt war , merkte man 2 ja 2 Minuten später. Es folgte der Mittelfeldstreich Nummer 4. Kampl beweist Übersicht genau wie Timo Werner. Kampl flankt, Werner gibt einen Pass ab zurück und natürlich genau vor die Füße von Haidara, der das 5:0 perfekt machte. Hatten wir lange nicht in der Red Bull Arena. Was ein Fußballfest. Noch erwähnenswert, ist Konate. Der hat es geschafft einen in Leipzig immer übermotivierten David Selke komplett aus dem Spiel zu nehmen. Wie sehr ihn das frustete, merkte man in Minute 87, wo er eine tatsächliche 1000 prozentige Chance in den Leipziger Himmel ballerte. So kam es wie es kommen musste. 41939 Zuschauer sahen die 9 Bundesligabegegnung ohne Niederlage. Das mittlerweile 14. zu Nullspiel der aktuellen Saison. Die nunmehr 22 zu 6 Tore Bilanz gegen Hertha BSC in bisher 6 Spielen. Summasummarum, auch durch Niederlagen der direkten Verfolger Gladbach und Leverkusen begünstigt, weiterhin Championsleague Kurs. Lieber Herr Rangnick, liebe Rote Bullen macht bitte so weiter und holt uns Fans am Dienstag erstmal das DFB – Pokal Halbfinale in Augsburg und dann macht so weiter in der Bundesliga. Mit solchen Startaufstellungen sollte das gelingen. Und danke das ich es diesmal leichter hatte den Spielbericht zu verfassen.

Mein Resümee zum Samstag:

Geiles Spiel, Geile Startaufstellung, Geiles Publikum Hertha wie RB Leipzig. RB Leipzig richtig gut verstärkt. Konzept geht nach und nach auf.

Spieler des Abends definitiv Yussuf Poulsen, Emil Forsberg, Amadou Haidara ( Willkommen in der Heldenstadt) und Taylor Adams

 

Spielzusammenfassung

 

Herzlichst euer Admin

 

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