Spielberichte RBL

___________________________________________________________

Saisonhighlight Pokalfinale RBL v. FC Bayern

 

Da ist er nun der Tag der Tag…der größte Tag der Vereinsgeschichte…der Tag, über den die RB Fans schon seit Wochen reden…der absolute Showdown…das DFB-Pokalfinale in Berlin gegen die Bayern.

Der Vormittag begann schon aufregend. Maik rief mich an und berichtete mir, dass heute der Bericht über ihn und mir in der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) steht und das an den Verkaufsstellen der MZ mit dem Bericht, auf einem Aushang, Werbung gemacht wurde. (Unter der Woche traf ich mich mit einem Reporter der Mitteldeutschen Zeitung, der einen Bericht über den Inklusionsbereich von RB schreiben wollte.) Also 1. Aufgabe war: Wo bekomme ich eine MZ her? Idee war schnell gefunden. Auf dem Weg zum Stadion, wurde erstmal ein kurzer Zwischenstopp am Hauptbahnhof eingelegt und die Zeitungsläden nach einer MZ abgeklappert. In einem Laden erstanden wir gerade noch die Letzte.

Weiter ging es bei Sonnenschein zum Stadion, wo wir uns um 13 Uhr mit ca. 100 Fans aus dem Inklusionsbereich, die auf 2 Bussen des Busunternehmens Kaltofen verteilt waren, trafen. Unser Fahrer Patrick hatte schon einen Lautsprecher vor dem Bus positioniert, aus dem RB Fanlieder klangen. Die Stimmung war natürlich schon prächtig.

Nachdem die letzten Ungereimtheiten bei der Sitzverteilung geklärt waren und der Bus beladen war starteten wir gegen 14 Uhr nach Berlin. Auf der Fahrt wurde sich weiter musikalisch auf das Spiel eingestimmt. Ohne größere Verzögerungen erreichten wir gegen 16:30-17 Uhr Berlin. Vor dem Olympiastadion wurden wir vom „Freund und Helfer“ in eine Terrorabsperrung (!?) geleitet, wo wir natürlich mit dem Bus nicht durch kamen…ohne Worte. Also war wenden angesagt und einen neuen Weg suchen. Dieser war schnell gefunden, so dass wir bis vor das Stadion fahren konnten. Vor Ort noch schnell andere befreundete Fans begrüßt, die auf anderen Wegen nach Berlin kamen und auf ging es in den Ort des Geschehens.

Das Stadion öffnete um 17 Uhr und füllte sich allmählich und die Organisatoren begannen mit dem Rahmenprogramm. So wurde u.a. der DFB-Pokalsieger der U19, der VfB Stuttgart, gekürt. Der VfB setzte sich am Vortag gegen unsere U19 mit 2:1 durch. Teil 1 des Finalwochenendes von RB ging schon mal verloren. Des Weiteren wurde der Weg beider Teams ins Finale auf der Leinwand gezeigt. Es war dabei ersichtlich, dass RB lockerer ins Finale eingezogen ist. Bayern tat sich gegen vermeintlich leichtere Gegner, sehr schwer und hat das Halbfinale nur durch einen „Duselelfer“ gewonnen.

Dann war es endlich so weit, dass Spiel rückte näher und unser Stadionsprecher Tim Thoelke trat vor die RB Kurve, verlass die Mannschaftsaufstellung, wie bei einem Heimspiel und heizte das Publikum an. Das gleiche Szenarium gab es natürlich auch vor der Bayern Kurve. Hier heizte Stephan Lehmann die „Massen“ ein.

Pünktlich zum Spielbeginn präsentierten die Fankurven Ihre tollen Choreos.

 Zur Aufstellung: RB spielte in einem 4-2-2-2 System mit folgender Aufstellung: Gulácsi – Halste; Orban; Klostermann; Konaté – Kampl; Adams – Forsberg; Sabi – Yussi; Timo.

Bayern spielte in Ihrem bekannten 4-2-3-1 System mit folgender Aufstellung: Neuer – Süle; Hummels; Alaba; Kimmich – Martinez; Alcántara – Coman; Müller; Gnabry – Lewandowski.

RB hielt von Anfang an gut dagegen und erarbeitete sich sogar ein leichtes Übergewicht und ließ Bayern selten in die Nähe des eigenen Tores und kam selbst zu den ersten Chancen. So zwang Yussi, in der 11. Minute, mit einem tollen Kopfball, nach einem Eckball, Torhüter Neuer zu einer Glanzparade. Weitere Chancen vergaben Timo in der 24. Minute und Sabi in der 27. Minute gute Chancen. In der 29. Minute kam es so wie es kommen musste…nach dem Motto: „Wenn du sie vorne nicht rein machst, bekommst du sie hinten.“…Alaba konnte, unbedrängt, von der linken Seite flanken und Lewandowski köpfte im Rückwärtslaufen, unhaltbar für Peter, ein. RB war geschockt und Bayern kam immer besser ins Spiel und kam demzufolge zu weiteren Chancen, so in der 41. Minute als Coman das leere Tor nicht traf oder in der 45. Minute als Hummels am toll reagierenden Peter scheiterte. So ging es mit einem etwas Schmeichelhaften 0:1 in die Kabine.

Die 2. Halbzeit begann wie die Feuerwehr, erst vergab Thiago für Bayern, dann lief Emil in der 48. Minute allein auf Neuer zu und scheiterte an der deutschen Nummer 1. In jedem anderen Spiel schlägt Emil vor dem Torwart ein Harken und schiebt den Ball dann ins leere Tor. Man darf gar Nicht dran denken, wie das Spiel weitergelaufen wäre, wenn es 1:1 steht. In der 49. Minute scheiterte Werner am sehr gut aufgelegten Neuer. RB war nach der Pause näher am 1:1, als Bayern am 0:2. Nach der offensiven Phase unserer Elf, befreite sich Bayern wieder etwas und kam selber wieder zu guten Chancen. So wie in der 62.; 63. und 68. Minute. Sie scheiterten entweder am eigenen Unvermögen oder am gut aufgelegten Leipziger Torwart. In der 70. Minute wechselte RR Upa für Willi ein, also ein Abwehrspieler für einen Abwehrspieler…beim Stande von 0:1….20 Minuten vorm Ende. Was er sich bei dieser Auswechslung gedacht hat, bleibt sein Geheimnis. Wie sich dann zeigte stellte RB von 4er auf 3er Abwehrkette um, um mehr Möglichkeiten in der Offensive zu haben. Klingt zwar plausibel, aber ein weiterer neuer Spieler für die Offensiv hätte in dem Moment wahrscheinlich mehr gebracht. RB musste nun einerseits mehr in den Angriff investieren, anderseits aber auch ein weiteres Gegentor verhindern. Die Auswechslung fruchtet nicht wirklich gut und so setzte sich die Routine der Bayern durch. Coman nutzt in der 78. Minute die freien Räume in der Abwehr, die sich durch die Umstellung nun zwangsläufig ergaben, um auf 0:2 zu erhöhen, was auf Grund der nur noch zwölf zu spielenden Minuten, die Vorentscheidung bedeutete. Lewandowski erhöhte mit seinem 2. Tor in der 85. Minute noch auf 0:3, was eigentlich keine große Bedeutung mehr hatte…das Spiel war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Die letzten Minuten verstrichen, ohne nennenswerte Chancen.

Wir schauten uns noch die Siegerehrung an, die allein schon den Besuch wert war.

Rückfahrt verlief reibungslos, so dass wir gegen 1 Uhr Leipzig erreichten.

Fazit: RB hat noch nicht die Erfahrung und Routine wie man solche Finals zu spielen hat. Es ist aber trotz allem ein riesen Erfolg für unsere junge Mannschaft, überhaupt diese Endspiel erreicht zu haben und für uns Fans war es ein tolles Erlebnis was in bleibender Erinnerung bleibt und wer weiß ob wir in den nächsten Jahren nicht nochmal im Finale stehen. Wenn man an das Gesetz der Serie glaubt, gewinnt nächstes Jahr RB den Pokal. Es wäre zu schön, um wahr zu sein….

…nun verabschiede ich mich in die Sommerpause und wünsche euch eine schöne Ferienzeit.

Mit rot-weißen Grüßen

Jens

________________________________________________________________

Werder Bremen Vs. RBL

Wir schreiben den 18.05.2019 noch genau 7 Tage bis es zum Showdown und dem bisher größten Spiel der 10-jährigen Vereinsgeschichte, im Berliner Olympiastadion, kommt. Das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München, aber erstmal ging es zur Generalprobe, zum letzten Punktspiel der Saison, zum SV Werder Bremen.

Um 8 Uhr trafen wir uns, an gewohnter Stelle, vor unserer Heimspielstätte um mit ca 40-50 Mitfahrer in Richtung Bremen zu starten. Die Unified Bulls waren wieder sehr gut vertreten, zu erwähnen ist, für Mike und seine Frau war es das 1. Auswärtsspiel. Meine Sucht nach Auswärtsfahrten startete übrigens vor 3 Jahren ebenfalls in Bremen. Von den „Freunden“ war diesmal zu unserer Unterstützung, die 2 „B“ – Bianka und Birgit, dabei. Ein Dank an euch für Hilfe und Service im Bus.

Die Fahrtstrecke war identisch mit der nach Hamburg und verlief reibungslos, so dass wir entspannt unsere Pausen einlegen konnten und gegen 14:30 Uhr Bremen erreichten. Parkplatz war auch schnell gefunden. Also nichts wie rein ins Weserstadion. Unsere Rolli-Plätze lagen, genau an der Eckfahne, unterhalb des Gästeblockes, der mit ca. 3500 RB Fans gefüllt war. So nah am Spielfeld ist man u.a. noch in Dortmund. Man kann förmlich den Schweiß der Spieler riechen. 😊 Der einzige Nachteil bei diesen Plätzen ist: Man kommt als Rollstuhlfahrer an keinen Imbissstand, da diese im Oberrang liegen und man benötigt immer jemanden der einen mit Essen und Trinken versorgt. Und da ist das nächste Problem, wie es mittlerweile in vielen Bundesligastadien gang und gebe ist, benötigt man auch in Bremen eine Bezahlkarte. Also Karte besorgen, mit Geld aufladen und nachdem Spiel Karte wieder zurückgeben und Restgeld wieder auszahlen lassen. Was für Heimfans ja eine garnicht mal so schlechte Sache ist, ist für Auswärtsfans, die jedes Jahr einmal im Stadion sind, sehr unpraktisch. Kann man nicht einheitliche Bezahlkarten für die ganze Bundesliga einführen? Im heutigen Zeitalter der Technik, könnte ich mir gut vorstellen, dass es da Möglichkeiten gibt.

So genug „aufgeregt“. 😉

Zum Spiel: RR warf die Rotationsmaschine an und schickte seine vermeintliche „B“ Elf aufs Spielfeld. Gegenüber dem Bayern Spiel, vor einer Woche, waren 10 (!) Positionen neu besetzt. Da Werder noch gute Chancen auf einen Europa League Platz hat, wird das Ihren Konkurrenten (u.a. Hoffenheim, Frankfurt, Hoffenheim, Wolfsburg) um diese Plätze, nicht ganz so gut gefallen haben.

In der 1. Halbzeit mussten sich die Mannschaften erstmal auf einander einstellen. Dafür das RB komplett durch gewürfelt war, sah es garnicht mal so schlecht aus. Man merkte, dass sich die „Ersatzspieler“ für die 1. Elf anbieten möchten. Und so musste auch ein Elfmeter (in der 35. Minute), der in die Kategorie fällt „Kann man geben, muss man aber nicht.“ mehr Spannung ins Spiel bringen. Upa hatte im Strafraum, mit gestrecktem Bein, versucht einen Torschuss zu verhindern. Rashica verwandelte sicher vom Punkt, zum 1:0 für Werder. Mvogo hatte zwar die Ecke, aber gegen den platziert getretenen Strafstoß, keine Chance. So ging es mit einem 1:0 in die Pause.

Zu Beginn der 2. Halbzeit setzte RB alles daran, den Ausgleich zu erzielen. In der 54. Minute gab es dazu gleich eine Chance. Bruma trat zum Elfmeter an und traf eher die Taube auf dem Stadiondach, als das Tor. Unterhalb der Woche gab es erste Gerüchte, dass Bruma nächste Saison zu Galatasaray Istanbul wechselt. Man darf gespannt sein. Danach entwickelte sich weiterhin ein offener Schlagabtausch. RB brachte mit den eingewechselten Forsberg und Yussi mehr Tempo ins Angriffsspiel und so erzielte Mukiele in der 86. Minute – aus leicht abseitsverdächtiger Position – den längst überfälligen Ausgleich. Als sich alle schon auf ein 1:1 eingestellt hatten, schlug die „Legende“ – Claudio Pizarro zu und erzielte in der 88. Minute, dass 2:1. Vor dem Spiel wurde bekannt, dass er mit über 40 Jahren noch ein weiteres Jahr bei Werder dranhängt. Davor kann man nur den Hut ziehen.

Da ist sie nun die 1. Pflichtspielniederlage seit dem 19.01.2019, damals wurde das Heimspiel gegen den BVB verloren. Dies hat wahrscheinlich von den mitreisenden RB Fans niemanden wirklich interessiert, viel zu groß ist die Vorfreude auf das Pokalfinale.

Wie man so schön sagt: „Generalprobe schief gegangen, dann wird die Kür um so besser.“   

Rückfahrt verlief wie gewohnt entspannt und so passierten wir gegen 23 Uhr das Ortseingangsschild von Leipzig.

Nun wünsche ich euch ein schönes Pokalfinale und alle schön die Daumen drücken.

Rot-Weiße Grüße

Jens

____________________________________________________________

RBL Vs. FC Bayern

Wir schreiben den 11. Mai es ist 15:30 Uhr in der Red Bull Arena. Heimspielfinale der Roten Bullen. Und ausgerechnet heute kommt der Tabellenführer FC Bayern München und möchte sooo gern in Leipzig Meister werden.Die gesamte VIP Beletage anwesend. Herr Mateschitz, Herr Löw, Herr Höneß und Herr Rummenigge waren gekommen um einen weißbierseeligen Nachmittag im schönen Leipzig zu feiern. Gut der Red Bull Chef wohl eher nicht aber sein Kumpel Hoeneß hätte bestimmt eines ausgegeben. Die sind verkumpelt, weil auch die großen Bayern einen Brocken vom Red Bull Imperium bekommen, sie wollen zusammen einen Großsporthalle in München errichten für die Eishockeyer Red Bull München und die Basketballer des FCB.

Kommen wir zum 33. und damit vorletzten Spieltag der Bundesligasaison 18/19. Es trifft die Mannschaft mit den meisten geschossen Toren, FC Bayern, auf die Mannschaft mit der besten Verteidigung, RB Leipzig. Beide Trainer haben die bestmöglich Startelf auf den Rasen gestellt. Beide Mannschaften durften eine Choreo für das ganze Stadion bewundern, zum Anlaß des 10 Jährigen Bestehens der Roten Bullen.

 

Selbst die Münchener Schickeria im Gästeblock hisst rot/weiß im Gästeblock. Mit einem „netten“ FuckRB Banner. Pfui.

Anpfiff und das Spiel beginnt. Hier muss ich von meiner Einschätzung her sagen, Leipzig war alles aber nicht mal annähernd überlegen. Auf dem Rasen den Ich am Samstag beobachtet, baute erstmal nur der Bayrische Titelaspirant Druck auf und RB war mit Mann und Maus komplett im Verteidigungsmodus. Das war auch bitter nötig. Nach nur 9 Minuten tauchte die Tormaschiene aus Polen schon hinter der Verteidigungslinie auf und hat zum Glück das Einnetzen verpasst. Gut wäre Abseits gewesen, aber schlimm genug das er sich schon hinter das Leipziger Bollwerk gemogelt hatte. Guten Morgen liebe RB Verteidiger. Alle im Stadion sahen ein Spiel mit atemberaubenden Tempo, hin und her und her und hin. Ich hätte nach 20 Minuten schon ein Sauerstoffzelt benötigt. Chancen waren in der Zeit eher keine zu sehen. Zumal sich Konate mittlerweile auf seiner Position stark verbesserte. Solange Lewandowski es mit unserem jungen Franzosen zu tun bekam, merkte er Konateeee tut weeeeh. Unerfreulicherweise wechselt der polnische Sturmtank auch mal die Angriffsseite und wird brandgefährlich. Er besteht gleich gegen 3 Rote Verteidigerbullen, findet mit dem Anspiel irgendwie den Gnabry. Der zieht trocken ab und Gulasci kann das tunneln gerade so abmildern , das Konate den Ball aus der Gefahrenzone schießen kann. Genau dieser Gnabry seines Zeichen Nationalstürmer bringt sich kurz danach direkt wieder in den Fokus. Nach einer Ecke von Tiago schließt er direkt ab und unser Pete zeigt erneut, warum er diese Saison der beste Keeper der Bundesliga ist und vereitelt die Führung der Bayern. Tatsächlich die einzigste, wirkliche Chance für RBLeipzig, gibt es noch in Halbzeit eins. Endlich klappt mal das schnelle Umschalten. Halstenberg passt in die Tiefe und findet Timo Werner, der es aber auch nicht schafft seinen „vielleicht neuen Arbeitgeber“ in die Predulie zu bringen und an Ulreich scheitert. Dann war Pause und es stand glücklich noch 0:0.

Nach der Pause machte die mitgereiste Münchener Schickeria wieder auf sich aufmerksam und zündelte im Gästeblock. Zweites Pfui.

Aber auch die Titelanwärter von der Isar drückten ihr Gaspedal tiefer und drehten weiter auf. Logisch ,der BVB Mitbewerber, lag in Führung, das wurde den Bajuwaren sicherlich in der Pause mitgeteilt. Große Namen wie Alaba und Coman überspielten wieder die Abwehr namens Orban,Halstenberg und Konate, und Alaba scheitert am Pete im Tor und Coman an der Breite des Tores. Doppelchance vertan. Der Kopf des Uli Hoeneß wurde so langsam tiefrot auf der VIP Tribüne. Die nächste und auch kritischste Situation die jetzt kam, gab dem bayrischen Bluthochdruck keine Linderung. Was ein Gewusel vorm Bullentor. Müller wird von Konate gestört, Ball landet bei Coman, der gibt weiter und( stop jetzt kommt die wohl strittigste Szene des ganzen Spieles) der Ball geht an Lewandowski. Der soll in dem Moment 5cm im Abseits gestanden. der spielt ab, der Ball kommt zurück und Konate verursacht die schlimmste Ballbogenlampe, seiner Karriere. Der Ball tropft keine 2 m vom Leipziger Verteiger herunter und der Goretzka der alte Schlawiner macht mit der Beinschere das direkte Tor. Gulasci hier ohne den Hauch einer Chance. Die grauen RotBlauen fühlen sich im 7. Meisterschaftshimmel in Folge. In dem Moment schlägt das Bremenkarma zurück. Video.Assistant.Referee ist das Zauberwort. Diesmal gibt es keinen Bayernbonus. Der Treffer wird zurückgenommen. Der Schiri entscheidet auf Abseits von Lewandowski. Da wir nicht weit von den VIP Tribünen weg sitzen, bin ich vorläufig erst mal in Deckung gegangen. Aus Angst sich Teile vom explodierten Uli Hoeneß im Sektor A verteilen. Nichts passiert, zum Glück. Selbst als Videoassistent hätte ich hier, glaube nur mit einem tausendfachen Zoom, ein Abseits erkennen können.

Okay weiter eine Nullnummer. Halstenberg nur mal so nebenbei erwähnt schoß dann auch nochmal aufs Tor, aber aufgrund des immer noch anhaltenten Zielwassermangels, 5 meter rechts vorbei. Mittlerweile bringt der FCB die Grand Dame im deutschen Herrenfußball, Franck Ribery soll es reißen. Er bekommt seine Chance und vergibt den Hackenabpraller, weiter unentschieden. Der Topgoalgetter der Bayern hat zum Glück auch kein Zielwasser bekommen und verwandelt einen  Freistoß im Toraus. Die Bayern wollen die Meisterschaft im wilden Osten erzwingen und bringen ihre zweite Grand Dame ins Spiel, Aber auch ein Arijen Robben verwandelt seinen Torschuß in 5 Metern über dem Tor im B Block. Schluss aus und vorbei. Es bleibt beim 0:0. Da Dortmund sich zu einem 3:2 gequält hat, wird die Deutsche Meisterschaft erst am letzten Spieltag ausgefochten. Lediglich die Abstiege vom Club aus Franken und vom niedersächsischen Hannover wurden besiegelt.

Ja liebe Bayern, sorry nix mit Meisterfeier im schönen Leipzig. Rollkoffer mit den, sicherlich schon fertigen, Meisterschafts-Shirts wieder in den Bus packen und in die Allianz-Arena bringen.

Liebe Rote Bullen um in Berlin gegen diese Bayern zu gewinnen, müsst Ihr nicht nur ne Schippe sondern nen ganzen Bagger drauf legen. Sonst wird das nix mit dem ersten Titel.

Resumee Spieltag.

Rote Bullen stark gekämpft. War ein unterhaltsames Spiel.

FC Bayern, das Karma schlägt fast immer zurück. So im Pokalfinale zu sein ist nicht verdient. See You There.

An alle Bayernhasser. Frankfurt ist angeschlagen und kann den Bayern den Titel versauen.

An alle Dortmundhasser. Gladbach will international spielen und ist ebenfalls in der Lage den BVB zu schlagen.

An Herrn Hoeneß, Ihre Star-Mannschaft wird die Meisterschaft schon Irgendwie packen, vielleicht wieder mit Bayernbonus. Der Pokal muss nach Leipzig

An Herrn Watzke und seine GelbSchwarzen Steinewerfer, Ihr wisst hoffentlich zum nächsten Heimspiel bei der AG, wer es geschafft hat , das der Bayrische Erzrivale noch nicht Meister ist.

 

Spielzusammenfassung

 

Das war es dann von meiner Heimspielsaison 2018/2019. Wir lesen uns nach der Sommerpause sicher wieder.

An alle Pokalteilnehmer Spieler wie auch Fans, Habt Spaß und holt den Pott

Hochachtungsvoll

Euer Admin

_______________________________________________________________________

Mainz 05 vs. RB Leipzig

 

Einzug in das DFB-Pokalfinale – abgehakt…Qualifikation zur Champions League – abgehakt…Platz 3 auch sicher. Nun wollen wir aus dem Zweikampf (Bayern, BVB) um die Deutsche Meisterschaft, noch einen Dreikampf machen und die noch vorhandene theoretische Chance, am Leben halten. Hierzu führte uns unsere Reise in die Karnevalhochburg, nach Mainz.

Gegen 13 Uhr trafen sich ca 15-20, im RB-Outfit gekleidete Fans, aus dem Inklusionsbereich, auf dem Stadionvorplatz, um den Weg nach Mainz auf sich zu nehmen. Die Unified Bulls waren diesmal mit Dauerfahrerin Andrea und meiner Wenigkeit vertreten. Von den „Freunden“ wurden wir diesmal von Birgit und Jörg unterstützt. Ein Dank an euch Zwei.

Kaum auf der Autobahn angekommen, standen wir auch schon auf der A4 im Stau. Die Zeit wurde genutzt, um sich mit den anderen Mitfahrern zu unterhalten. Thema Nummer 1 war natürlich, dass bevorstehende Pokalfinale und der Start des Ticketvorverkaufs am darauffolgenden Montag. Jeder möchte natürlich mit und hofft eines der begehrten Tickets zu bekommen. Während des Schreibens, dieses Berichtes, habe ich ein kleines Päckchen von RB erhalten, der Inhalt war das Ticket für das Finale. Meine Freude war grenzenlos. An dieser Stelle ein Dank an alle RB-Mitarbeiter, die für die Vergabe der Tickets verantwortlich sind.

Auf große Pausen wurde, auf der Fahrt, verzichtet, da der Stau ca 1 h in Anspruch nahm und so wurde bei den Stopps, nur kurz der Fahrer getauscht. Mit Ingo und Patrick hatten wir heute wieder 2 Fahrer.

Gegen 19-19:30 Uhr erreichten wir die Opel-Arena. Diesmal gab es, nicht wie in Hamburg, keine Probleme mit dem Parken. Es gab extra ein Parkplatz für Gästefans.  

Die Opel-Arena liegt am Rande von Mainz und ist rund herum von Feldern umgeben und macht von außen einen gemütlichen Eindruck. Dies bestätigte sich, beim Zugang des Stadions. Unsere Rolli-Plätze lagen auf dem Mittelring des Stadions, unmittelbar in der Nähe des Gästeblockes, von den wir einen guten Blick hatten.

Beim Verlesen der Leipziger Aufstellung, kam es zu einem, von mir bisher noch nicht erlebten, Szenario. Der Stadionsprecher las nur den Vornamen vor und die Gästefans hatten die Möglichkeit mit dem Nachnamen zu antworten. Für Heimspiele typische, für Auswärtsspiele eine Seltenheit, aber eine großartige Aktion.

Zum Spiel: RR schickte in einem 5-3-2 System, mit das Beste was ihm zurzeit zur Verfügung Stande, auf den Rasen, der mit ca 23000 Zuschauern gefüllten Opel-Arena.

Zu Spielbeginn war es ein abtasten, ein beschnuppern, mit leichten Chancenplus für Mainz. In der 20. Minute war es Lukas Klostermann, der im Mittelfeld den Ball eroberte und seinen 4. Saisontreffer damit selbst vorbereitete, über Timo kam der Ball wieder im Strafraum zu Ihm und er musste nur noch einschieben.  Danach hatten unsere Jungs das Spiel im Griff und alles deute auf einen ungefährdeten Auswärtssieg hin. Erst recht nachdem Lukas in der 32. Minute mit seinem 5. Saisontor, dass 2:0 erzielte. Kurz vor der Pause traf der Mainzer Onisiwo zum, zu diesem Zeitpunkt, etwas Überraschenden, 1:2. Damit ging es in die Kabine und versprach eine spannende 2. Halbzeit zu werden. In der 49. Minute erzielte Timo mit seinem 16. Saisontreffer, dass 1:3 und wandelte unsere Anspannung in Entspannung um. Wir waren uns sicher, dass ist der 10. Auswärtssieg. Aber diese Rechnung haben wir ohne die Mainzer Mannschaft gemacht. Die bekam nach dem Gegentor, nochmal eine 2. Luft und der nicht zu erwartende Wahnsinn, nahm seinen Lauf. In der 67. Minute traf der Mainzer Naikhate zum 2:3. Einerseits zu diesem Zeitpunkt überraschend, aber auch irgendwie nicht unverdient. RB musste das eigentlich, in den Köpfen, schon abgehakte Match, nochmal mit neuer Konzentration angehen. Mainz widerte seine Chance und versuchte alles, um wenigstens noch einen Punkt zu Hause zu behalten. In der 83. Minute kam das, was kommen musste, der zur Pause eingewechselte Maketa erzielte den alles umjubelten Ausgleich.

Am Ende waren wir uns einig, das Unentschieden geht in Ordnung und war für Mainz absolut verdient. Auch wenn wir dadurch die letzte noch vorhandene Mini-Chance auf die Meisterschaft, begraben mussten. Ist aber auf Grund der bisherigen Erfolge, überhaupt kein Problem.

Da waren es nur noch 3 Saisonspiele – Bayern zu Hause – Bremen auswärts und zum Abschluss, am 25.05.2019 der Saisonhöhepunkt: Das Pokalfinale gegen Bayern in Berlin.

Mit dieser Vorfreude begaben wir uns auf die Heimreise und erreichten die Heimat, gegen 4 Uhr.

Rot-Weiße Grüße

Jens

__________________________________

Von Champions und verpeilten Schiedsrichtern

Wir schreiben den 27.04.2019 alle haben das gewonnene Halbfinale im DFB-Pokal gegen Werder Bremen sicher noch nicht realisiert. Aber es ist wahr RB Leipzig trifft am 25.05.2019 auf den nicht verdienten 2. Finalisten FC Bayern. Titelchance nach 10 Jahren Bestehen als Mannschaft. Hatten wir in Leipzig schon, mit Titelgewinn, vor vielen vielen Jahren.

Aber erstmal Hallo Gegenwart, Hallo Realität. Bundeligaspieltag 31 und zum 2. Mal in einer Woche geht es um Etwas für die Roten Bullen. Und wir begrüßen die unbequem zu spielenden Breisgauer vom SC Freiburg auf unserem heiligen Rasen. Es geht um nichts geringeres als um den Einzug in die Champions League. Dafür noch 3 Punkte notwendig.

Genau 15:20 treten die Bullen vor das Publikum des im Heimbereich ausverkauften Stadions. Sie werden natürlich gefeiert von den Anhängern. Der Schiri pfeift das Spiel pünktlich an und unser Jungs geben erstmal Vollgas, so wie wir das alle immer wieder gern sehen. Nach 10 Minuten beweisen Werner und Co. aber erneut, das es mit dem Zielwasser einfach nicht funktioniert. Was wurde da schon wieder vergeben an Chancen.Rechts ,Links drunter und drüber vorbei. Aber der B-Block freute sich trotzdem als der Ball von Haidara 5m übers Tor in den Block flog. Werner vorbeigesemmelt, genau wie Kampl. Die Freiburger wehrten sich so gut sie konnten. In Minute 19 war es dann soweit. Poulsen im Abseits stehen bekommt den Abpraller von einem Freiburger vor die Füße spielt Werner an , dem einfällt wie schnell er eigentlich ist, und sich samt Ball blitzartig um 180 Grad dreht und die Kugel zum 1: 0 im Schwolow-Tor versenkt. Im 10.Spiel tatsächlich sein 10. Tor gegen die Breisgauer. Dann hatte es eigentlich den Anschein das alle Spieler der Roten Bullen nur noch den Titel „Zadok The Priest“ von Händel in den Ohren hatten(Championsleague-Hymne). Weil auf dem Platz tat sich nicht wirklich was , außer das der Freiburger SC immer wieder versuchten gegen das Bollwerk RB Verteidigung anzurennen. Wenigstens Gulasci war noch wach und auf der Hut, er rettete 2 x innerhalb 10 Sekunden gegen Freiburgs Höler die Führung. Mehr gibt es von der 1. Hälfte nicht zu berichten.

Der Zweite Teil der Mission Champions- League hatte es da schon mehr in sich. Gehen wir direkt mal in die 53. Minute da haut ein Schlotterbeck den Sabitzer in die Knochen mit Nachtreten. Hätte Rot sein können da aber ein anderer Österreicher nen Revancheschubser gibt verwarnt der Schiri beide mit Gelb. Und genau dieser Schiri baute dann noch mehr Bockmist kurze Zeit später. Haidara spielt klar den Ball und bekommt ein Faul gegen sich gepfiffen, wobei das Foul eigentlich gegen Freiburg gegeben werden muss. Und dem Unglück nicht genug, jeder kennt die Freisstoßstärke eines Grifos, da ist Gulasci noch am Stellen der Mauer und der Schiri Schröder hat die Pfeife am Mund. Einen Pfiff hat im Stadion keiner gehört. Normalerweise wird der auch erst angepfiffen, wenn der Torwart fertig ist. In dem Fall war das nicht so und Grifo verwandelt trocken zum 1:1. Tja die Woche der Schirigeschenke, wie es scheint. (Nicht wahr FCB) Böse Zungen würden jetzt behaupten der nächste Urlaub im Schwarzwald geht auf den SC Herr Schöder. Zunge böse, aus und pfui. Gut nach dem sich alle , zu Recht protestierende , RB Spieler wieder beruhigt hatten und Pete das nächste Freiburgtor gerade so über die Latte kratzen ließ, konzentrierte sich RBL endlich mal wieder auf die Mission. Da ist der Preisgauabwehrriegel geknackt, haben die Freiburger auch noch nen Torhüter dort stehen. An dem scheiterte Poulsen grandios.Und weiter geht es mit der „grandiosen Schiedsrichtervorstellung des Herrn Schröder. Orban köpft Richtung Tor und ein Schlotterbeck bekommt den Ball vom Ellenbogen auf die Brust weiter an die Hand und es gibt Elfmeter für RB. Okay nach Auslegung der aktuellen Regeln kann man dem Spieler unterstellen, das er die Körperoberfläche verbreitert hat. Aber das sah nicht vorsätzlich aus und den muss man nicht geben. Meinte auch Ralf Rangnick im Sportstudio abends. Aber er gibt ihn und Forsberg verwandelt routiniert zum 2:1 für die Roten Bullen. Jetzt hatte er eine Traube von Freiburgern um sich herum stehen und der Schwarzwaldurlaub muss wieder selbst bezahlt werden. Nochmal Pfui du böse Zunge. Aber bei Freiburg ist der Klassenerhalt nun immer noch nicht sicher. Das wissen die Freiburger auch, wie sie in der nächsten Szene zeigen, da kommt die Vorlage auf Niederlechner und zum Glück ist der gerade für Werner eingewechselte Klostermann vor Niederlechner zur Stelle und verhindert so den erneuten Ausgleich und sichert seinen Spielerkollegen den vorzeitigen Einzug in die Championsleague. Weil jetzt war Schluss in der Red Bull Arena. Nur zu erwähnen bleibt noch das auch ein Unentschieden gereicht hätte da Gladbach im Abendspiel vom VfB Stuttgart besiegt wurde.

Spielzusammenfassung

Und weil wir es nächste Saison wieder laut im Stadion hören dürfen für Euch „Zadok The Priest“ von Händel zum Mitsingen mit Text.Die Blinden müssen es leider heraushören.

Champions League Hymne

Genießt es alle Mannschaft ,Trainer und natürlich alle Leser dieser Zusammenfassung

 

Hochachtungsvoll euer Admin.

__________________________________________

23.04.2019 – 20:45 Uhr – Hamburger SV – RB Leipzig – DFB-Pokal Halbfinale

Nach einer Woche (in der wir so im Vorbeigehen die Qualifikation für die Champions League mitnahmen) Feiern, werde ich das Geschehene in dem Bericht erst einmal aufarbeiten. Was für ein Wahnsinn.

„Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!“

Aber erstmal mussten wir den Umweg über Hamburg nehmen. Dann eben erstmal „Über Hamburg fahren wir nach Berlin!“

Gegen 13:30 Uhr trafen wir – 38 Mitfahrer inkl. einem Reporter von der LVZ, die Unified Bulls waren ebenfalls wieder gut vertreten – uns vor unserem „Wohnzimmer“. Nachdem jeder seinen Platz eingenommen hatte, Ingo den Bus abfahrtbereit hatte, starten wir gegen 14 Uhr zur „Mission Finaleinzug“.

Über diverse Autobahnen führte uns unsere Fahrt nach Hamburg. Leider diesmal nicht so reibungslos, wie wir es gewohnt sind. Den Osterreiseverkehr bekamen auch wir, durch diverse Staus, zu spüren. Diese Zeit nutzte ich, um mich mit Tilman Kortenhaus – seines Zeichens Reporter der Leipziger Volkszeitung (LVZ) – zu unterhalten, um Ihm unseren Fanclub vorzustellen und Ihm meine sehr guten Erfahrungen mit der Inklusionsabteilung von RB, kund zu tun. (einige Einblicke dieses Gesprächs findet ihr in einem Bericht des Sportbuzzers, der auch auf unserer Homepage verlinkt ist)  Diesmal waren sechs (!) ehrenamtliche „Freunde“ von RB wieder mit an Bord, die uns wieder bei allen Belangen unterstützten und selbst den Service im Bus übernahmen, da Ingo diesmal nur als alleiniger Busfahrer dabei war und keinen Beifahrer hatte. Ein Dank an dieser Stelle an die „Freunde“ – DANKE, für eure tolle Arbeit!

Gegen 20:30 Uhr hatten wir es geschafft und erreichten das Hamburger Volksparkstadion. Da gingen die Probleme weiter: „Wo sollen wir parken?“. Kein Ordner, kein Polizist konnte uns eine qualifizierte Antwort geben. Am Ende standen wir vor einem Eingang, der für uns Rollifahrer nicht der idealste Standort war und uns zwang, eine kleine Runde ums Stadion zu drehen. Egal, es ist Halbfinale. In der 10. Minute erreichten auch wir unseren Block, der übervoll war und einige Rollis von uns Zwang. sich in die 2. Reihe zu stellen.

Nun konnten wir uns endlich aufs Spiel konzentrieren. RR schickte so ziemlich, das beste Aufgebot, was er zur Verfügung hat, aufs Feld. Yussi nutzte bereits in der 12. Minute, nach einer Ecke von Halste, mit einem wuchtigen Kopfball, die 2. Großchance (die 1. hatte Halste, sein Schuss ging in der 7. Minute knapp am Pfosten vorbei) zum viel umjubelten 1:0 für unsere 11. Das Ziel Berlin, nahm langsam Konturen an. Aber so einfach wollte es uns der ehemalige Bundeliga Dino, aus der Hansestadt, nicht machen. In der 24. Minute erzielte der Hamburger Jatta – der übrigens 2015 als Flüchtling nach Deutschland kam, man kann sagen: „Inklusion gelungen!“ – nach einem schlimmen Bock, des sonst so sicheren Kevin Kampl, dass 1:1. Der HSV begann nach dem Ausgleich auf einmal an seine Chance, das Finale in Berlin zu erreichen. Für uns war es erstmal das Ziel mit dem 1:1 in die Kabine zu gehen, um danach wieder besser ins Spiel zu kommen. Dies gelang unserem Team sehr gut. Es brauchte aber eines Eigentores, um uns auf die Siegerstraße zu bringen. Das erzielte in der 53. Minute der Hamburger Janjicic. Er lenkte einen scharfen Pass von Yussi, in den 5 Meterraum, ins eigene Gehäuse. Der Bann war gebrochen. Jetzt spielte es RB locker runter und Emil sorgte in 72. Minute mit einem satten Schuss ins kurze Eck, für die Entscheidung. Die letzten 18 Minuten war feiern angesagt und sich seelisch und moralisch, auf das Finale einzustimmen. Der größte Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte, pünktlich zum 10-jährigen bestehen, ziehen wir in das Pokalfinale ein.

Auf der Rückfahrt wurde mit einem Gläschen Sekt angestoßen und sich auf das Finale gefreut. Ein Dank auch an Ingo, unserem Busfahrer, der uns wieder sicher nach Hause brachte. Die Heldenstadt erreichten wir gegen 5 Uhr.

Rot-Weiße Grüße

 

Jens

______________________________________________

06.04.2019 Bayer 04 Leverkusen – RB Leipzig Spielbericht von Andrea

Spielbericht Leverkusen vs RB Leipzig

vom 06.04. 2019

Zuschauerzahl: 28.845

Schiedsrichter: Tobias Welz

 

Aufstellung Leverkusen: Lukás Hrádecky, Mitchell Weiser, Jonathan Tah, Sven Bender, Borges Wendell, Charles Aranguiz, Julian Bamgartlinger, Julian Brandt, Kai Havertz, Kevin Volland, Leon Bailey

 

Aufstellung RB Leipzig:Peter Gulácsi, Lukas Klostermann, Ibrahima Konate, Willi Urban, Marcel Halstenberg, Konrad Laimer, Kevin Kampl, Amadou Haidara, Emil Forsberg, Marcel Sabitzer, Timo Werner

 

In den ersten Minuten war Leverkusen sehr präsent. Sie spielten aggressiver als RB Leipzig. Sie störten wesentlich früher. Man ließ RB nicht richtig ins Spiel kommen.

RB Leipzig merkte man noch die Nachwirkungen des DFB Pokals sehr stark an.

Ihnen fehlte die Frische.

Leverkusen dominierte die erste Hälfte des Spiels. Das sich dann auch in Tore bemerkbar machte.

Kai Havertz war der 2fache Torschütze. Einmal per Foulelfmeter (11. Minute). Das 2. Tor fiel in der 23. Minute per Direktabnahme. Der Ball ging an den Innenpfosten und von dort unhaltbar ins Tor.

Es gab viele Chancen für Leverkusen, die Peter Gulácsi eindrucksvoll verhinderte (15. und 26. Minute) von Kevin Volland.

RB Leipzig kam durch ein Freistoßtor von Marcel Sabitzer zum glücklichen Ausgleich, in der 17. Minute.

 

Das war auch der Halbzeitstand.

 

Durch 2 Auswechslungen gleich zu Anfang der 2 Halbzeit (Cunha und Mukuele für Haidara und Klostermann) wurde RB wesentlich stärker. Es gab packende Zweikämpfe. Es ergab sich ein ausgeglichenes Spiel.

In der 51. Minute  wurde ein Tor von Leon Bailley wegen Abseits aberkannt, es wurde der Videobeweis zu Rate gezogen.

In der 64. Minute schoss Timo Werner für RB Leipzig den verdienten Ausgleich. (2:2) Dies war ein gut herausgespielter Konter.

Beide Mannschaften wollten den Sieg. Es wurde richtig spannend. Auf beiden Seiten gab es unzählige Chancen.

In der 71. Minute gab es für RB Leipzig einen Handelfmeter, der schwer zu sehen war. Es wurde erneut der Videobeweis zu Rate gezogen.

Diesen Elfmeter verwandelte Emil Forsberg zum (2:3)

Nach dem 2:3 wechselte Leverkusen aus für Baumgartlinger kam in der 72. Minute Alario und in der 81. Minute Fiho für Volland

In der 83. Minute lupfte Cunha den Ball über den Torhüter von Leverkusen. Zum (4:2). Das war ein Traumtor. In der 85. Minute kam Demme für Forsberg

Leverkusen war damit der Zahn gezogen. Sie mussten sich nach großen Kampf geschlagen geben.

Gelbe Karten gab es für Aranguiz 16. Minute, für Tah 48. Minute, für Orban 55. Minute

 

Andrea Kuntzsch

_________________________________________

02.04.2019 – 20:45 Uhr – FC Augsburg – RB Leipzig – DFB-Pokal Viertelfinale

Nachdem ich das Geschehene ein paar Tage habe sacken lassen, werde ich das Ganze im Folgenden aufarbeiten. Wahnsinn, was war das für ein Match…aber von vorne.

Wir trafen uns mit ca. 30-40 Mitfahrern an der Red-Bull Arena. Unser Fanclub war diesmal sehr gut vertreten. Klasse, und das für einen Wochentag. Von mir einen Daumen hoch. Nachdem alles verstaut war und jeder seinen Platz eingenommen hatte, starteten wir um 13:45 Uhr zum 2. Mal in dieser Saison nach Augsburg. Eins war uns von vornherein klar, dass Spiel endet nicht, wie die Punktspiele, 0:0. 😊

Nach 2 Pausen, an denen von uns oft angesteuerten Parkplätzen/Raststätten trafen wir um ca. 19:30 Uhr am Stadion ein. Einen Lacher gab es gleich bei der Zufahrt zum Parkplatz, wir wurden von den Ordnern befragt ob wir Problemfans bzw. Fans der Kategorie C sind…Anmerkung der Bus hat an der Vorderseite ein großes Rollstuhlschild und von Andrea der blaue Parkausweis lag auch in der Scheibe. Unsere kurze Antwort, wir sind keine Problemfans, haben nur alle ein Problem, bezugnehmend auf unsere Behinderungen. Nachdem wir die Ordner überzeugen konnten, dass wir ganz harmlose RB Fans sind, wurde uns die Zufahrt zum Parkplatz erlaubt. Ein Plätzchen für den Bus war schnell in der Nähe des Eingangs gefunden. Beim aussteigen konnten wir schon die Pfiffe der Zuschauer vernehmen, was darauf hindeutete, dass sich unsere Jungs anfangen warm zu machen.

Pünktlich nahmen wir Rollifahrer mit unseren Begleitpersonen unsere Plätze in Block 15 ein, der unmittelbar in der Nähe des Gästeblocks liegt.

Zum Spielbeginn zeigte unser Fanblock eine tolle Choreo: „Ihr macht Auge auf den Cup? Doch heute macht nur einer schnapp!“ (in der Choreo umklammert ein Krokodil den DFB-Pokal) Lustig gemacht!

Zum Spiel: Überraschungen gab es bereits in der Aufstellung. Tyler und Forsberg gar nicht im Kader. Haidara nur auf der Bank, dafür Bruma für mich überraschend in der Startformation. Auf Augsburger Seite traf RB auf einige alte Bekannte. Mit Khedira und Teigl standen 2 ehemalige RB Spieler in der 1. Elf der Augsburger.

Die 1. Halbzeit kleckerte so dahin, mit leichtem Übergewicht für die Gastgeber und so ging die 5. Halbzeit (!) in Folge, zwischen den beiden Teams 0:0 aus.

In der 2. Halbzeit übernahm RB immer mehr das Heft in die Hand und kam zu Chancen. In der 62. Minute wechselte RR Haidara für Bruma ein und brachte damit mehr Schwung in das offensive Spiel. In der 74. Minute war es der zuvor eingewechselte Haidara, der Timo mit einem Traumpass in Richtung Tor schickte. Diese Chance nutzte Timo zum viel umjubelten 1:0. Die Leipziger Fans waren sich einige, das Ergebnis bringen wir die letzten Minuten über die Runden, da von Augsburg zu dieser Zeit nicht viel kam. In den folgenden Minuten leerte sich das Stadion zunehmend, selbst die Heimmischen Fans glaubten nicht mehr daran, dass das Spiel nochmal eine Dramatische Wendung bekommt. In der 4. Minute der Nachspielzeit, der eigentlich 3 angezeigten Minuten, spielte der junge Marco Richter eine Zuckerflanke auf den eingewechselten Finnbogason, der Augsburg mit dem Tor zum 1:1 doch noch in die Verlängerung brachte und den Traum vom Halbfinale am Leben behielt.

Zum Anfang der Verlängerung füllte sich das Stadion zunehmend wieder. Ein Leipziger Fan, den ich in der Halbzeit kennengelernt habe, sagte mir er war schon am Auto, als er die Augsburger Fans Jubeln hörte und postwendend ins Stadion zurückkehrte, so ging es bestimmt einigen Fans.

In der Verlängerung traute sich keiner so richtig Risiko einzugehen, als sich alle schon auf das Elfmeterschießen eingestellt hatte, hatte aber ein Augsburg Spieler etwas dagegen. Michael Gregoritsch hatte das dringende verlangen den Ball im Strafraum mit der Hand zu spielen, so dass dem Schiedsrichter keine andere Wahl blieb, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Nachdem sich die Spieler besprochen hatten, nahm Halste die Verantwortung auf sich. Er versengte sicher den Ball im Augsburger Tor. Kurze Zeit später, war das Spiel zu Ende und die Freude kannte keine Grenze. Der bisher größte Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte. RB steht im Halbfinale des DFB-Pokals! Im Halbfinale trifte die Mannschaft auf den ehemaligen Bundesliga-Dino, den HSV, aktuell auf einem Aufstiegsplatz in der 2. Liga.

Nachdem die Mannschaft in der Kurve war und wir unsere Nerven beruhigt hatten, ging es gegen 0 Uhr, wieder Richtung Heldenstadt, die wir kurz nach 5 Uhr erreichten.

Pokalschlacht in Augsburg

Nun ist nur noch pure Vorfreude auf das Halbfinale.

Rot-Weiße Grüße

Jens

_________________________________________________________________________________

Hertha Debakelt.

Samstag 30.03.2019 , 19:30 Uhr, Tatort Red Bull Arena.

Ich setze nach dem wirklich sehr angenehmen Fantreffen fort. Nun mal für 90 Minuten nur RBL-Fan sein. Die seit 8 Spielen ungeschlagenen Roten Bullen empfangen die Überrasschungstüte Hertha BSC. Meine Prognose war, entweder wird Berlin deutlich geschlagen oder es wird wieder so ne mega enge Kiste. Die erste Erleichterung gab es bei der Bekanntgabe der Startaufstellung. Was ne Zusammensetzung. Mit Gulasci im Tor (eher keine Überraschung), Verteidigung oder genannt die Mauer Mukiele (ersetzt den verletzten Klostermann), Konate, Orban und Halstenberg. Dann kam denke ich für mich das Leckerchen der Aufstellung im Mittelfeld Adams,Haidara und Kampl. Delicious. Im Sturm Forsberg, Poulsen und Werner (den ich tatsächlich lieber auf der Bank gesehen hätte nach seinen letzten Leistungen). 4-3-3 hatten wir auch schon ne Weile nicht mehr. Okay Spiel startet und es geht echt munter zur Sache. Die ersten paar Minuten hielten die Kicker aus der Hauptstadt noch mit. Als Kampl und Haidara dann feststellten, das sie richtig gut miteinander harmonierten, wurde das nicht erfreuliche Ende des Spieltages für die Herthaner schon eingeläutet. So nach 12 Minuten hatten sich die Leipziger Mittelfeldler eingespielt und harmonisiert. Umgehend gab es die erste brenzlige Situation für die blauschwarzen Berliner. Forsberg zeigte nun auch den Bundesligagegnern , warum er sich in der Länderspielpause tierisch über seine Auswechslung aufregte. Freistoß ein kurzer Sprint, ein Schuß und das Stadion war schon am jubeln. Leider nen Ticken zu zeitig, da der Ball nur um Millimeter am linken Pfosten vorbei ging. Zielwasser Blabla erspare ich mir heut ,aufgrund was da noch kommt. Wir sind in Minute 17 und dürfen den ersten Streich des RB Mittelfelds erleben. Kampl bekommt den Ball und spielt einen Zuckerpass in die gegnerische Abwehr zu Werner, der wird wohl von Forsberg angebrüllt, mein Ball, lässt passieren und Forsberg netzt nach zwei Jahren Heimspieltorflaute ein. 1: 0 für die roten Bullen. Der Versuch eines Vorstoßes durch Berlin wurde von „The Wall“ rigoros unterbunden. Der Fehlerteufel redete dann auch noch ein Wort mit. Orban spielt ab, Adams verlängert per Kopf und dann der grobe Schnitzer eines Lustenbergers. Der versuchte Rückpass geht verloren , weil Poulsen nach setzt und Werner holt sich das Leder mit Speed gibt ab und Poulsen versenkt im leeren Tor des Norwegischen Spielers des Jahres, Jarstein. Und in Minute 27 steht es 2:0. Mittelfeldstreich der 2. Weitere Chancen folgten durch Halstenberg, Werner, Haidara, Kampl und Poulsen. Pause.

Nach der Pause zeigte Timo Werner erneut, das er das Tore schießen irgendwie verlernt hat. Allein vor dem Schlussmann der Preußen, vergibt er eine weitere Großchance, indem er den Torwart direkt in die Beine schießt. Man Timo das konntest du soooo viel besser. Aber er zeichnete sich in diesem Spiel durch Fleißarbeit und Geschwindigkeit aus. Damit berechtigt in der Startelf. Weiter ging es. Die Folgende Ecke zeigte erneut, warum Emil uns so lange gefehlt hat. Der Ball kommt direkt vors Tor und Poulsen und Haidara verpassen mehr als knapp eine Aufstockung des Ergebnisses. Direkt nach Abstoß dieser verpassten Chance kamen Herthas 8 Debakelminuten. Die 56. Minute ist angebrochen und der Ball geht verloren und landet erneut bei Emil Forsberg, der einen Spitzenpass an Poulsen abspielt, der sich bedankt und das 3:0 im Herthakasten versenkt. Nun 6 Minuten später folgt der Mittelfeldstreich Nummer 3. Was haben die Roten Bullen da für einen Ami verpflichtet? Adams mit ein Sahnepass über 60!!! Meter. Den bekommt diesmal der Yussi direkt und vollstreckt mit einen ebenso sahnigen Lupfer das 4:0. Alter Schwede,äh Däne. Dreierpack, der erste seiner Profikarriere. Die Saison seines Lebens bisher. Das die Hertha BSC gelähmt war , merkte man 2 ja 2 Minuten später. Es folgte der Mittelfeldstreich Nummer 4. Kampl beweist Übersicht genau wie Timo Werner. Kampl flankt, Werner gibt einen Pass ab zurück und natürlich genau vor die Füße von Haidara, der das 5:0 perfekt machte. Hatten wir lange nicht in der Red Bull Arena. Was ein Fußballfest. Noch erwähnenswert, ist Konate. Der hat es geschafft einen in Leipzig immer übermotivierten David Selke komplett aus dem Spiel zu nehmen. Wie sehr ihn das frustete, merkte man in Minute 87, wo er eine tatsächliche 1000 prozentige Chance in den Leipziger Himmel ballerte. So kam es wie es kommen musste. 41939 Zuschauer sahen die 9 Bundesligabegegnung ohne Niederlage. Das mittlerweile 14. zu Nullspiel der aktuellen Saison. Die nunmehr 22 zu 6 Tore Bilanz gegen Hertha BSC in bisher 6 Spielen. Summasummarum, auch durch Niederlagen der direkten Verfolger Gladbach und Leverkusen begünstigt, weiterhin Championsleague Kurs. Lieber Herr Rangnick, liebe Rote Bullen macht bitte so weiter und holt uns Fans am Dienstag erstmal das DFB – Pokal Halbfinale in Augsburg und dann macht so weiter in der Bundesliga. Mit solchen Startaufstellungen sollte das gelingen. Und danke das ich es diesmal leichter hatte den Spielbericht zu verfassen.

Mein Resümee zum Samstag:

Geiles Spiel, Geile Startaufstellung, Geiles Publikum Hertha wie RB Leipzig. RB Leipzig richtig gut verstärkt. Konzept geht nach und nach auf.

Spieler des Abends definitiv Yussuf Poulsen, Emil Forsberg, Amadou Haidara ( Willkommen in der Heldenstadt) und Taylor Adams

 

Spielzusammenfassung

 

Herzlichst euer Admin

_________________________________________________________________________________

Wetter und Fußball-Kapriolen zum Samstag

Ihr glaubt nicht wie lange ich überlegt habe schon alleine die Überschrift für das Etwas zu finden. Ich mag es nicht Bundesligaspiel nennen.

Lieber RB Leipzig, bitte macht es mir nicht von Woche zu Woche schwerer einen Spielbericht zu schreiben.

Unser „Traditionsduell“ stand an.  Um 15:30 Uhr am Samstag, den 09.03.19 Red Bull Arena. Das nunmehr 7. oder 8. Spiel gegen die Schwaben aus der Fuggerstadt. Dazu sei erwähnt , das die Augsburger Fanszene, traditionell ihr Erscheinen und das Unterstützen Ihrer Mannschaft, verweigerten. Kindergarten können wir auch. Wenn eine Sondervorstellung in der Augsburger Puppenkiste aufgeführt wird, wiederholt das Traditionshaus diese auch. Nur so am Rande.

Trotz keinem eigentlichen schönen Ergebnis in der Heimspielbilanz der Rückrunde, fanden doch 38590 Fußballfans den Weg in die Arena. Waren auch ca. 100 Augsburger dabei. Das Wetter drehte komplett durch. Von Sturm, über waagerechten Regen bis zum strahlenden Sonnenschein, war wirklich alles dabei. Das schien sich auch auf die Spieler von RB zu projezieren. Die drehten auch durch oder waren irgendwie durch den Wind. SCHON WIEDER.

Es hieß wieder Pressen gegen ein Bollwerk aus Augsburgern. Das fiel den roten Bullen sichtlich schwer.Es hatte den Anschein das da 22 Füße und Beine die gesamte Breite des Spielfeldes zumauerten. Es gab in Leipzig vor 30 Jahren Zeiten, wo mit empfindlichen Stichen und vielen Menschen, Mauern überwunden wurden. Nicht mit Triangel spielen. Was meine ich damit? Ich habe eine menschliche Mauer. Als Fußballspieler mit Champions League Ambitionen, weiß ich was ein Stichpass ist. RB Leipzig hatte aber eine Triangeltaktik einstudiert. Wir bewegen uns 80 m über das Spielfeld in dem wir von hinten nach links außen spielen, von links außen passen wir nach rechts außen und von rechts außen spielen wir wieder nach hinten. Nach diesem Spielzug haben wir uns 10 m nach vorne bewegt. Dieses Spiel betreiben wir noch 8 mal und befinden uns dann am gegnerischen Strafraum, der von besagten 22 Beinen und Füßen zugemauert ist. Aber anstatt mal einen Mitspieler zu suchen, der da in oder durch die Mauer rennt,um vielleicht mit einem Stichpass oder Lupfer bedient zu werden, triangeln wir uns wieder zurück bis zur Spielfeldmitte und fangen das triangeln von vorn an. Man möge mir meinen Sarkasmus verzeihen aber als Zuschauer, ist das eine furchtbar anzusehende Spielweise. Ich weiß auch, das Augsburg in der Defensive, fürchterlich schwer zu bespielen ist, aber bringen tut diese Taktik leider auch nichts. Diese geschriebenen Sätze beschreiben so ungefähr Halbzeit Eins. Keine Ideen und keine Chancen den Augsburger Torhüter zu überwinden. Dazu müsste die Mannschaft auch erstmal bis zu ihm durchkommen. Zweimal wurde es geschafft, Cunha schießt den Schlussmann ab und Timo Werner trifft den Ball nicht richtig mit dem Kopf.

In der Halbzeitpause, wurde es sicherlich wieder etwas deutlicher in der Kabine. Noch zu erwähnen wäre, das Poulsen verletzt fehlte und Werner, tja war da, aber auch irgendwie nicht.

Nun gut, Halbzeit Zwei. RB Leipzig weiterhin die spielbestimmende „Triangel“Mannschaft, diesmal aber mit doch etwas deutlicheren Ausschlägen in Richtung Augsburger Kasten. Das schreibe ich unter anderem auch den Einwechslungen von Forsberg, Bruma und Augustin zu. Es gab im  zweiten Theaterteil ein mehr als deutliches Chancenplus. Dann kommt unser mittlerweile altbekanntes Problem zum Vorschein. Abschlussqualität und Zielwasser. Die Quantität definitiv vorhanden. Über zuwenig Torschüsse brauchen wir uns in der zweiten Halbzeit nicht zu beklagen. Aber zuerst waren die Augsburger tatsächlich so verwegen, unseren Torhüterpete zu prüfen. Trap hätte gesagt, seiner Zeit, was erlauben Danzo sich. Und Richter kurze zeit später gleich nochmal. Danke Pete , das du so ein starker Torhüter bist.

Hallowacheffekt ab Minute 65, seitens der Roten Bullen , vorhanden. Thema Zielwasser, die Lieferung muss doch nun bald mal ankommen.

Timo, 4 Meter vor dem Tor , am Ball vorbei geköpft. Halstenberg ,20 cm am langen Eck, vorbei geschossen. Kampl, abgezogen aus der zweiten Reihe, dem Torhüter von Augsburg direkt in die Arme. Sabitzer, volles Ballett, in den Augsburger Abwehrmann geschossen. NARF und Mann, Mann, Männer.

„Wieder mal zwei Punkte verschenkt“, sing.

Mein Angebot, da ihr ja jetzt schon mal bei den Leipziger Eishockeyspielern wart. Leiht mir einen Vollschutz aus. Wir treffen uns in der Red Bull Arena. Ich renne im Vollschutz im Tor hin und her. Und Ihr Spieler von RB Leipzig schießt auf die Zielscheibe, die ich tragen werde, mit der Aufschrift“ Ich bin der, der sich momentan immer beschwert“. Alles nur, um endlich mal wieder nen Heimsieg in der Red Bull Arena erleben zu dürfen. Das können wir gern solange machen, bis die Lieferung Zielwasser aus Österreich eingetroffen ist. Wir alle wissen, das Ihr es könnt. Dann zeigt es doch bitte auch.

So  das soll es zum Torlosen 0:0 auch gewesen sein. Meinerseits

Hochachtungsvoll , euer Admin.

PS.: Wir wünschen uns alle ein Vielbessermachen im Pokal Viertelfinale in der Puppenkiste.

Zusammenfassung

______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Bericht der Auswärtsfahrerin Andrea Kuntzsch

 

Auswärtsspiel in Nürnberg

Spielbeginn 15:30

Schiedsrichter: Daniel Schlager

Zuschauerzahl: 34.532

Aufstellung Nürnberg:                              Aufstellung RB Leipzig

Mathenia                                                   Gulàcsi

Mühl                                                         Klostermann

Leibold                                                     Halstenberg

Santos                                                       Konatè

Valentini                                                   Orban

Erras                                                         Kampl

Kerk                                                          Laimer

Löwen                                                       Adams

Behrens                                                     Sabitzer

Kubo                                                         Poulsen

Ishak                                                         Cunha

Die ersten Minuten des Spiels waren von gegenseitigem Abtasten geprägt.

In der 10. Minute gab es den ersten Aufreger. Konatè hatte den gegnerischen Spieler Leibold an der eigenen Strafraumgrenze gefoult, bekam dafür eine gelbe Karte es sollte einen Freistoß für Nürnberg geben, aber es hatte sich Köln gemeldet, dass Foul war genau auf der Linie des Strafraums. Der Schiedsrichter schaute sich alles noch mal an und nahm die gelbe Karte für Konaté zurück, gab aber für Nürnberg einen Elfmeter. Behrens trat für Nürnberg an, er schoss ihn genau an die Latte des Tores von Gulacsi. Er hätte keine Chance gehabt.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte bemühten sich beide Mannschaften zu guten Chancen  zu kommen. 2 Beispiele dafür: 26.Minute ein Schuss von Kampl aus 18 Metern, der von Mathenia pariert wurde, 37 Minute Freistoß von Halstenberg aus spitzem Winkel Mathenia lenkt den Ball an das rechte Kreuzeck.

In der 36. Minute bekam der Nürnberger Spieler Leibold eine gelbe Karte. Anders wussten die Nürnberger sich nicht zu helfen, da RB schneller und stärker wurde. Das Umschaltspiel von Abwehr und Angriff funktionierte besser.

In der 40. Minute das einzige Tor der Partie für RB Leipzig. Ein Eckball, den unfreiwillig Konaté per Kopf verlängerte zum freistehenden Klostermann, der sich dann die Chance nicht nehmen ließ, aus rund zehn Metern ins Nürnberger Tor zu treffen. Für Mathenia gab es keine Chance den Ball zu halten, er war sehr scharf geschossen.

Die Nürnberger hatten auch einige Möglichkeiten, aber sie nutzten keine so richtig.

In der zweiten Hälfte versuchten die Nürnberger etwas offensiver werden. Ihre Bemühungen blieben erfolglos. Sie gaben nie auf, immer wieder rannten sie an.

Dadurch ergaben sich mehr Räume für RB Leipzig, die zum Beispiel Laimer in der 56. Minute nicht ausnutzen konnte. Er war frei vor Keeper Mathenia.

Leider wurde das Spiel immer schlechter. Die Leipziger wollten nicht mehr, und die Nürnberger konnten nicht mehr.

Es gab noch einige gelbe Karten für RB Leipzig: Sabitzer (51. Minute), Konaté (58.Minute), Kampl (70.Minute)

Bei Nürnberg bekam Behrens (57. Minute)

Auch durch das Auswechseln auf Nürnberger Seite (66. Minute) Misiojan für Kerk, (81. Minute) Knöll für Kubo wurde das Spiel nicht besser.

RB Leipzig wechselte auch noch aus, um Zeit zu gewinnen.

In der 86. Minute kam Ilsanker für Cunha.

Drei Minuten wurde nach gespielt, aber RB wechselte noch 2x

90+2 Mukiele für Kampl und 90+3 Bangana für Sabitzer

So schaukelte RB Leipzig dieses 1:0 nach Hause.

_

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

El Plastico Teil 3

Sagt Traditionsfußballdeutschland. Ist aber in Wirklichkeit nichts als das Zusammentreffen zweier starker Bundesligisten. Yeah Montagsspiel (ebenfalls Part 3) Red Bull Arena Leipzig. Das Treffen von RB Leipzig und der TSG 1899 Hoffenheim. Hatten wir diese Saison schon zwei Mal , mit guten Ende für die Roten Bullen (1:2 in Sinsheim und 2:0 Pokal in Leipzig)

Demzufolge erwarteten 33569 Zuschauer 20:30 Uhr ein Fußballfeuerwerk. 234 Sinsheimer waren angereist um Ihre TSG zu unterstützen. Zum Montag Abend 460 km hin und 460 km wieder zurück. Respekt.

Kommen wir zu dem , ähm wie nenne ich das am besten, Bundesliga“spiel“

Schon bei der Aufstellung der Startelf atmete das halbe Stadion tief durch. Stefan „Wundertüte“ Ilsanker als zentraler Verteidiger.Wo war Timo“nichtmehrsotreffsicher“ Werner? Erst im Nachgang erfuhren das er kurzfristig erkrankt ist. Von unserer Seite gute Besserung. Meines Erachtens zu großen Teilen mehr Qualität auf der Auswechselbank als auf dem Grün. Kann man gegen eine starke TSG machen, sollte man aber nicht.

Da stand Hoffenheim um einiges besser da, mit Leuten wie, Nico Schulz, Demirbay, Nad Amiri, Joelinton und Kramaric.

Nunja Meister Rangnick und das Stadion sahen im Endeffekt die Auswirkungen dieser Konstellation. Man hatte den Eindruck das Leipzig irgendwie in der Tiefschlafphase war in Halbzeit. Kein Kreativer im Mittelfeld, man konnte immer wieder staunend erleben , wie ein Demirbay und ein Joelinton jedem Roten Bullen den Ball wegspitzeln. Egal ob Laimer, Sabitzer oder Ilsanker. Nicht schön anzusehen. Ich dachte Red Bull ist der Sponsor nicht Hoggar Night.

Dann kam noch ein Münchener Gespann ins Spiel. Schiri Brych mit seinen Truppen. Also ich weiß nicht ich habe tatsächlich viele Fehlentscheidungen gesehen und noch mehr nicht geahndeten Vergehen sehen müssen. Poulsen wurde behandelt wie ein alter Baum. Ständig auf die Wurzeln(Füße) gehackt und nicht einen Freistoß bekommen. Umgedreht sah das meines Erachtens anders aus Yussuf teilt aus Pfiff, teilte weiter aus Pfiff und soweiter und sofort. Und Herr Brych wenn ein Spieler liegt, wohlbemerkt sauber vom Ball getrennt wurde, denselbigen aber dann mit der Hand wegstößt, gab es dafür mal Rot. Stimmts Herr Schulz? Aber das lassen wir mal so im Raum stehen, da auch seitens der Roten Bullen nichts kam,was  eine eventuelle Überzahlsituation, am Ergebnis geändert hätte.

So kam es wie es kommen musste, auf einmal war nicht nur Ilsanker viel zu langsam sondern auch dem Willi Orban wurde in einer klasse Aktion der Ball gemopst von Joelinton. Den ersten Versuch holte sich Torwartpete, leider nicht festgehalten und Kramaric staubt ab. Verdientes 0 zu 1 für die TSG und selber Schuld RBL. Muss man definitiv so feststellen.

In der Halbzeit musste ich dann mal eine Fachsimpelei mit unseren Blindenreportern halten. Meinen Vorschlag den Stefan Ilsanker einfach mal auszuwechseln und dafür Adams zu bringen und seinen Vorschlag im Sturm Augustin zu bringen ,wollte er in die Kabine simsen.

Halbzeit zwei und schau Ilsanker ausgewechselt Taylor Adams auf dem Feld. Hervorragend umgesetzt. Danke Herr Rangnick. Sorry Ilse aber die Halbzeit mit dir war zum Vergessen. Ich wünsche mir mal wieder einen Ilsanker der , wenn er auf dem Spielfeld steht, auch der Topmann ist der er sein kann.

Und auf einmal herrschte ein anderer Ton auf dem Heiligen Grün Der Red Bull Arena. Gab definitiv Sponsorengetränke in der Halbzeit. Rote Bullen und nicht Rote Schnecken waren zu sehen.

Die TSG auf einen Schlag abgemeldet. Da hat sich der zukünftige RB Trainer Nagelsmann sich die Augen gerieben. Marschbefehl Richtung Baumannkasten ausgegeben und umgesetzt. Vom Eindruck her, spielten nur noch unsere Jungs und setzten die Sinsheimer im eigenen Strafraum fest. Es kamen Chancen um Chancen. Über die Effizienz der Abschlüsse hatten wir ja schon im letzten Bericht gesprochen. Auf dem Sedigment nach wie vor keine Besserung. Aber dem Fan , zumindest dem aus Leipzig, tat es gut zu sehen, wie im Mittelfeld Feierabend war für die Hoffenheimer. Teilweise wurden sich abgewehrte Bälle direkt aus der gegnerischen Abwehr erkämpft. Den einzigen Ausflug Richtung Leipziger Strafraum vereitelte Gulasci in Spitzenmanier. Bis zur 89. Minute hieß es Sturm auf die Hoffenheimer Bastille ohne Torerfolg. Aber Käpt´n Orban erlöste das Stadionrund und versenkte glücklich die Kugel in Baumanns Kasten. Was ein Krampf. Der werte Herr Brych hatte aber doch keine Lust, nach 90 Minuten nach hause zu gehen. Wo er die 5 Minuten Nachspielzeit her genommen hat. Entweder wollte er das 1899 alle Punkte mitnimmt und RBL den Bayern nicht näher auf die Pelle rückt, oder er wollte die eigentliche rote Karte wieder gut machen und Leipzig tat alles dafür das Spiel zu drehen, was Sie aber nicht mehr schafften.

Resümee im Endeffekt hat es RB nicht geschafft sich in Bezug auf die Champions League von den Verfolgern ein wenig abzusetzen. Durch eine 45 minütige Tiefschlafphase, die sich Halbzeit 1 nannte. Nur 45 Minuten reichen halt nicht um TSG 1899 Hoffenheim in die Schranken zu weisen.

Die Fohlen aus Mönchengladbach lachen sich schlapp, das es ein Championsleagueanwärter, nicht schafft an Ihnen vorbei zu ziehen.

Hier wieder 2 wertvolle Punkte verschenkt als einen gewonnen.

Wir hoffen weiter auf Besserung

Hochachtungsvoll

Der Admin

Spielzusammenfassung

______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

16.02.2018 VfB Stuttgart Vs. RB Leipzig

Samstag – 6:30 Uhr – die Sucht nach Fußball treibt einen am Wochenende so früh aus dem kuscheligen Bett. Nämlich um diese Uhrzeit trafen wir uns an der Red-Bull Arena um mit ca. 40-50 Mitfahrern zu einem weiteren Abstiegskandidaten, nach Stuttgart zu starten.

Während der Fahrt hatte ich die Möglichkeit, mich mit dem ein oder anderen Fan auszutauschen, ob sie zufrieden sind wie es im Bereich der Inklusion läuft oder ob vielleicht etwas nicht so zufrieden stellend ist. Hintergrund meiner Gespräche, war die Kritik des Fanverbandes, an den Bereich Inklusion.  Die Fans, mit denen ich gesprochen habe, haben sich durch weg positiv, über Axel und sein Team, geäußert und sind sehr froh über Ablauf / Organisation und Betreuung bei Auswärtsspielen…bei Heimspielen selbstverständlich auch und möchten gar keine großen Veränderungen.

Ebenfalls Kritik wurde an der Bearbeitung der E-Mail und sonstigen Anfragen, geäußert. Nur mal ein Beispiel, wie ich an Tickets für das Spiel in Stuttgart gekommen bin: Ich habe am Sonntag, also 6 Tage, vor dem Spiel – was allein schon sehr knapp von mir ist – bei Axel angefragt, ob zufällig noch ein Rolliticket und 2 Plätze im Bus zu haben sind. Ich habe innerhalb von 1 h – es ist Sonntag! – die Antwort bekommen, Plätze im Bus sind kein Problem, Ticket muss er anfragen. Am Montag im Laufe des Vormittags habe ich von Axel die Antwort bekommen „Ticket geht klar“. Also noch nicht einmal 24 h nach meiner Anfrage, wenn das nicht schnell ist – was sonst? Soviel zum Thema Schnelligkeit bei der Bearbeitung von Anfragen.

Dies nur als Randanmerkung.

Gegen 13:30 Uhr erreichten wir, bei strahlendem Sonnenschein, die Mercedes Benz Arena.

Pünktlich 15:30 Uhr schickte RR die üblichen Verdächtigen auf den Rasen. Eine Änderung ist der Startaufstellung sei erwähnt, Emil Forsberg – der in den letzten Spielen schon zu kurz Einsätzen kam – Stande nach langer Verletzungspause, dass 1. Mal wieder in der Startformation.

RB begann wie die Feuerwehr und der schnelle (die meisten seiner bisher erzielten Tore, erzielte er im 1. Spielabschnitt) Yussi, erzielte bereits in der 6. Minute das frühe 1:0 für unsere Jungs. Wer dachte jetzt läuft es so, wie bei den zwei letzten Auswärtsspielen, wurde enttäuscht. Der VfB begann nach dem Gegentor auf einmal mitzuspielen und kam zu Gelegenheiten. In der 16. Minute gab Schiri Zwayer – mit dem RB in der Vergangenheit nicht die Besten Erfahrungen gemacht hat – nach Videobeweis einen fragwürdigen Elfmeter. War es nun ein Schubser von Willi oder ein Handspiel? Egal, der Elfmeter wurde ausgeführt und Stuttgart glich auf 1:1 aus. Bis zur Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei RB noch Glück hatte, nachdem Sabi, kurz vor der Pause, auf der Linie rettete.

In der 2. Halbzeit übernahm RB immer mehr das Heft in die Hand und kam zu weiteren Chancen. Es dauerte aber bis zur 68. Minute, ehe ein großartig getretener Freistoß von Sabi unsere Jungs auf die Siegerstraße brachte. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Tor zur „Wahl zum Tor des Monats“ ausgewählt wird. Man darf gespannt sein.

Yussi erhöhte nach klasse Pass von Adams – der sich schon klasse in das Team eingefügt hat – auf 3:1. Damit zog Yussi (12 Treffer) in der Torjägerliste an Timo (11 Treffer) vorbei. Ich denke Timo sollte endlich eine Entscheidung treffen, wie es für Ihn nach der Saison weiter geht, damit er wieder befreit aufspielen kann.

Nachdem Tor ergab sich der VfB und RB schaukelte den Sieg über die Runden.

Eine Anmerkung zum Fanverhalten der VfB Fans. Es war das 1. Spiel seit langen, in dem es keine Sprechchöre oder Spruchbänder gegen RB gab. Der VfB hat glaube gerade andere Sorgen, es gab nur Spruchbänder und Gesänge, die den Rücktritt von Ihrem Präsidenten forderten.

 

 

Die Rückfahrt war ganz entspannt und gegen 0 Uhr erreichten wir wieder Leipzig und freuen uns auf die nächsten Touren.

Mit Rot-Weißen Grüßen

 

 

Jens

______________________________________________________________________

08.02.19 RBL Vs. Eintracht Frankfurt

Achtung Rote Bullen Achtung, der Adler ist im Anflug um Punkte zu entführen. So oder ähnlich könnte man das , meines Erachtens Spitzenspiel, vom 08.02.2019 um 15:30 Uhr in der Red Bull Arena, betiteln. Der 5. der Tabelle kommt zum 4. zum Kampf um die Championsleague Plätze.

Beide Mannschaften mit einem ähnlichen Spielsysthem und die Besucher des Stadions erwarteten sicher nicht nur ein Tor. Das sahen sicherlich auch die Trainer, die beide eine Salzburger Vergangenheit haben, ebenso.

RB Leipzig legte auch los wie schon in den letzten Spielen. Vollgas bis zu Anschlag. Nur haben beide Seiten nicht mit den Betonmischern der jeweiligen Verteidigung gerechnet. Jeder Strafraum , egal ob Adler oder Bullen, war zugemauert. Da der Franzosenexpress Upamecano(verletzt) und Konate(gesperrt) nur zu einem Expresschen mit Mukiele geschrumpft war, mussten Käpt´n Orban und seine Mannen rennen wie die Wiesel um die Angriffe der Eintracht abzuwehren. Das taten sie in einer hervorragenden Manier. Nur hatten die Angreifer aus den Leipziger Reihen ein Problem aus Japan. Hasebe und seine Mannen standen irgendwie immer an der richtigen Stelle um Werner , Poulsen und Sabitzer, bei jedem Versuch, den Ball weg zu stibitzen. Und wenn es mal klappte die Verteidigung zu überlisten, standen dort immer noch ein Gulasci oder Trapp, die erfolgreich ihren jeweiligen Kasten sauber hielten. Eine interessante Partie wo wirklich nur ein Tor fehlte um das ganze noch interessanter zu gestalten.

Halbzeit 0:0

Adler ein weinig gerupft und Bullen ein wenig die Hörner gestutzt ging es weiter in Halbzeit zwei. Ralf Rangnick war in dem Falle wohl ein wenig lauter und deutlicher in der Kabine. Weil das Bild auf dem Heiligen Rasen blieb das gleiche, nur gewann RB Leipzig deutlich mehr an Chancen und Überlast. Nur ist scheinbar den Verantwortlichen von RB Leipzig das Zielwasser ausgegangen, was der ein oder andere zur Zeit dringend gebrauchen kann. Also bitte beim Sponsor dringend Nachschub anfordern.

Auch wenn es ein Kevin Trapp leider nicht geschafft hat, den Ellbogen so abzuwinkeln, das der Schuß von Sabitzer an das Aluminium kracht, von dort aus in den Rücken vom Frankfurter Schlußmann und dessen Ellenbogen abprallt , um dann doch statt in das Tor ans obere Aluminium prallt und damit die mittlerweile verdiente Führung der Roten Bullen zu vereiteln. Ist es dennoch schade, das egal wer aus den Leipziger Reihen, zwei Zentimeter am Tor (Herr Werner) oder 10 Zentimeter darüber (Herr Halstenberg) oder 5 Meter daneben (Herr Sabitzer) und letztendlich 20 Zentimeter links vorbei (Herr Poulsen), statt mitten in das Frankfurter Herz (Sprich Tor) zu treffen. Ich als selbsternannter Fußballexperte bitte hiermit den Hauptsponsor, ein Red Bull Zielwasser zu erfinden und in reichlichen Mengen an die Mannschaft zu verteilen.

Summa Summarum war die Nullnummer von Leipzig doch irgendwo mehr als gerechtfertigt. Auch wenn Leipzig den Sieg nach der 2. Halbzeit verdient hätte. Deswegen eher zwei Punkte verloren als einen Punkt gewonnen.

Wie immer gilt viel Spaß beim Lesen und nicht jeden Satz bärenernst zu nehmen.

Herzlichst Euer Admin

Kleines PS. noch am Ende. Pöbelnde Frankfurtfans auf dem Weg zum Auto mit meiner blinden Frau, und deren Bitte meinen schönen RBL/Erzgebirge Aue Begegnungsschal doch weg zu schmeißen, musste ich dann doch mit einem Tiefen Durchschnaufer , gekonnt ignorieren.

Spielzusammenfassung

___________________________________

06.02.19 Pokal RBL vs Wolfsburg

Mittwoch 06.02.19. Tatort Red Bull Arena. Titel „Neuer Meilenstein“

Worum dreht es sich, fragen sich einige. Achtelfinale im DFB Pokal mit Bullen Vs. Wölfe. Hm wie beschreibt man dieses Spiel am besten. Entgegen der Zusammenfassung der Sportschau, sah dieses in der Realität im Stadion mal komplett anders aus als die ARD das Ganze zusammenfasst. Von Minute 1 an habe ich eigentlich nur die RBL- Jungs auf dem Spielfeld wahrgenommen.Wenn man Wölfe Ping Pong in der eigenen Verteidigung spielt ist das zwar ein ich zitiere “ Ball durch die eigenen Reihen laufen lassen“ aber Effizienz gleich Null. Vom (Libero) zum Linksverteidiger zurück zum (Libero) weiter zum Rechtsaußen, davon wieder zurück zum (Libero) und der spielt mal den Torwart an, wirkt gelinde gesehen eigentlich als Mangel an Ideen nach vorn. Aber Okay läuft unter Ballbesitz. Warum kam das so? Weil das Mittelfeld um Sabitzer, Adams und Laimer einfach mal rannten als wäre der Leibhaftige hinter Ihnen her. So würde ich Gegenpressing definieren. Das sah echt gut aus vom Oberrang der Haupttribüne. Die Wölfeverteidigung wurde quasi dazu gezwungen sich den Ball untereinander hin und her zu spielen. Die Kugel hat es dann auch tatsächlich mal über das Leipziger Mittelfeld geschafft, dann hatte Wolfsburg auch den ersten Abschluß, wenn auch haushoch über den Kasten vom Leipziger Keeper. Schlußendlich sind wir wieder beim Dreigestirn aus Niedersachsen. Ping Pong hin Ping Pong her. Gefühlte 60 Minuten im Pokalachtelfinale. Aber der nächste Versuch den Ball über das, von angriffslustigen Bullen bewachte, Mittelfeld zu spielen erfolgte, ging aber in Minute 8 gewaltig schief. der Pass wurde abgefangen und dann ging es schnell. nach ein zwei Ballkontakten und direktem Zuspielen, hält ein Brasilianer den Fuß so hin, das der Ball in dem Wölfekasten landet. 1:0 versenkt durch Cunha. Casteels geschlagen. Dann wurde es aber auch einmal und wirklich nur einmal brandgefährlich vor dem Leipziger Tor. Der wieder genesene Gulasci schmeißt die Muskulären Probleme von Board, macht sich lang und kann den Ball gerade noch so berühren, das er statt in dass Tor ganz knapp vorbei geht. Sauber Pete. Puh einmal durchatmen, Herz beruhigen, war das ne knappe Kiste.Dann wurde es französisch. Aus Ibrahima Konate wird (ich zitiere ARD) TGV.  Hat der Mann einen Zug drauf.  Man merke, wenn ein Innenverteidiger nach der Abwehr keine Anspielstation findet, pflüge man als Verteidiger durch das ganze Spielfeld, weil man nicht zu stoppen ist und schließt dann ab. Mit einem gehörigen Schluck Zielwasser steht es 2:0. Aber das hatte Red Bull leider nicht vorrätig, deswegen ging der Schuss doch recht deutlich am Tor von Wolfsburg vorbei. Aber das war eine Spitzenaktion. Vielleicht unsere Französische Geheimwaffe gegen Mauermannschaften Herr Rangnick?Zumal RB Leipzig zwei von diesen extrem schnellen Spielern aus dem selben Land hat.

Halbzeit

Merkliche Veränderungen wurden im Bullenstall und im Wolfsbau wohl nicht besprochen. Weil das Bild war das selbe wie in Halbzeit eins. Der VFL murmelte sich das Leder weiter zwischen den Verteidigern in den eigenen Reihen hin und her und die Leipziger Jungs erdrückten die Wolfsburger weiterhin energisch. Ein Koen Casteels bewies dann auch, warum er Nationaltorhüter ist.  Zwei Minuten und er vereitelte 3 Torchancen der Leipziger souverän. Stopp zwei Abschlüsse aus Leipziger Reihen und ein Eigentorversuch seines eigenen Verteidigers.  Ehre wem Ehre gebührt. Steht dort ein anderer im Tor, wäre der Deckel drauf gewesen. So bleibt es bis zum Schluss beim verdienten 1:0 von RB Leipzig und die Mannschaft zieht erstmals in der Vereinsgeschichte das Viertelfinale des DFB- Pokals ein und trifft dann in der Fuggerstadt auf den FC Augsburg, was auch kein einfaches Spiel werden wird.

https://www.sportschau.de/fussball/dfbpokal/video-rb-leipzig-gegen-vfl-wolfsburg—die-zusammenfassung-100.html

In dem Sinne viel Spaß mit dem Beitrag

Euer Admin

____________________________________

01.02.2019 – 20:30 Uhr -Hannover 96 – RB Leipzig

Das 2. Auswärtsspiel in 6 Tagen, sollte uns zu einem weiteren Abstiegskandidaten führen. Hannover 96 tauschte unter der Woche seinen Trainer aus und verpflichtete mit Thomas Doll einen ehemaligen Nationalspieler der DDR bzw. nach der Wende des vereinigten deutschen Teams.

Um 15:00 Uhr trafen wir uns an gewohnter Stelle, auf dem Parkplatz vor der Red-Bull Arena. Nachdem alle Ihre Plätze eingenommen hatten und uns die benötigten Tickets vorbeigebracht wurden, ging es auf die rund 265 km Tour nach Hannover. Hannover erreichten wir pünktlich gegen 19:30 Uhr.

Als erstes wurde ein Platz für unser Banner (ein Dank an Maurice, der es unter der Woche bei Rene organisiert hatte) besorgt, als dieser – unter reichlichen RB-Bannern – gefunden war und wir unsere Plätze eingenommen hatten begann das Spiel pünktlich 20:30 Uhr.

RR schickte folgende Elf, auf den Rasen der mit 32400 Zuschauer gut gefüllten HDI-Arena:

Gulacsi – Klostermann; Konate; Orban; Halstenberg – Adams; Demme; Sabitzer; Laimer – Poulsen; Cunha

Ohne Musterschüler Werner – der wegen eines Infektes, auf das Spiel verzichten musste – übernahm RB von Beginn an, die Kontrolle des Spiels, ohne zu den so genannten „hundertprozentigen“ Chancen zu kommen. Als sich alle schon auf ein 0:0 Halbzeitergebnis einstellten, wurde Cunha im Strafraum gefoult und den fälligen Strafstoß verwandelte Halste, sicher, ins untere rechte Eck und so ging es mit einer verdienten Halbzeitführung in die Kabine.

Nach der Pause das gleiche Bild. RB dominierte das Spiel und hielt H96, weit vom – das nach der Pause von Mvogo gehüteten Tores – weg. Gulacsi musste mit Oberschenkelproblemen in der Kabine bleiben. Auf diesem Weg, Peter eine gute Genesung.

In der 64. Minute war es Orban, der einen großartig getretenen Eckball von Halste, per Kopf zum 2:0 vollendete. In der 85. Minute war es erneut Orban, der diesmal eine Ecke, von dem eingewechselten Forsberg, per wuchtigen Kopfball, mit dem 3:0 für die Entscheidung sorgte.

Diesmal waren es die Abwehrspieler, die den zu keinem Zeitpunkt, gefährdeten Sieg, mit Toren sicherten.

Nachdem Spiel kam die Mannschaft in die Kurve und einzelne Spieler gaben Ihre Trikots zu den Fans. Dabei ist, dass egoistische Verhalten einer Familie (Vater, Mutter, Kind) aufgefallen, die 3 Trikots abgefasst haben, anstelle wenigstens 1 Trikot einem anderen Fan zu überlassen.

So traten wir mit 3 Punkten im Gepäck, die Heimreise an und erreichten gegen 2 Uhr den Parkplatz an der Arena.

Rot-Weiße Grüße

Jens

______________________________________

Spielbericht 27.01.2019 Fortuna Düsseldorf – RB Leipzig

Pünktlich 10:30 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz vor der Red-Bull-Arena um mit handgezählten 13 Leuten (vom Fanclub waren diesmal Andrea und meine Wenigkeit vertreten) zum 1. Auswärtsspiel der Rückrunde, in die Rhein Metropole Düsseldorf, zu starten. Eine Anekdote gab es schon auf dem Parkplatz, als eine Mitfahrerin (der Ihr Name mir leider entfallen ist) vom Fanbetreuer einen Ball mit Unterschrift von Timo überreicht bekam, dafür das er beim Aufwärmen für das Heimspiel gegen Bremen nicht das Tor traf, sondern im Publikum Ihr die Brille vom Kopf schoss und diese zu Bruch ging.

Über diverse Autobahnen inkl. Umleitungen trafen wir ca. 16:30 Uhr an der Merkur-Spiel-Arena in Düsseldorf ein. Dort erwarteten uns schon 2 Mitarbeiter vom „Team Barrierefrei“ um uns ins Stadion zu begleiten und uns auch während und nach dem Spiel zu unterstützen. Großartige Organisation!

Düsseldorf gab dem Spiel den Namen Retrospieltag, da sie den 100. Geburtstag von Ihrer Ikone, Weltmeister Torwart von 1954, Toni Turek, feierten. Retrospieltag…Insider werden sich erinnern… ja, hatten wir diese Saison in Augsburg schon einmal…wenn das mal kein Seitenhieb in Richtung RB war. Zumal unsere Mannschaft mit dem Song von Tic Tac Toe „Ich find Dich scheiße“ und mit Trillerpfeifen begrüßt wurde.

Auf dem Platz gab Yussi, nach Towartfehler von Rensing, gleich nach 2 Minuten die richtige Antwort, mit seinem Tor zum 0:1. Konate erhöhte 7 Minuten später, mit einem tollen Solo, auf 0:2. Wir scherzten schon, dass RB mit ruhigen Gewissen, Timo verkaufen kann, wir haben ja Konate. Yussi erhöhte wiederrum nach 7 Minuten auf 0:3, so dass wir uns nach 16 Minuten zurücklehnen konnten, um das Spiel zu genießen. Man muss aber dazu sagen, dass das was Düsseldorf Abwehr nennt, den Namen Abwehr nicht verdient hat. Nachdem Tor kontrollierte RB das Spiel und sparte Kräfte für Hannover. Laimer erhöhte, mit seinem 1. Bundesligatreffer, in der 2. Halbzeit auf 0:4.

RB festigte mit diesem Sieg, den 4.Platz, der ja bekanntlich für die Qualifikation zur Champions League genügt. Dies sollte auch für den Rest der Saison das erklärte Ziel sein.

Gegen 2 Uhr waren wir wieder zurück in Leipzig und freuen uns nun auf unser nächstes Auswärtsspiel, was uns am Freitag zu einem weiteren Abstiegskandidaten nach Hannover führt.

Rot-Weiße Grüße Jens

______________________________________

Matchday RBL vs. BVB

Die Winterpause ist vorbei und die 2 Testspiele ließen nix Gutes erahnen.

Okay Galatasaray Istanbul ist gerade erst in der Champions League ausgeschieden und spielt in der Euroleague weiter, aber wären definitiv schlagbar gewesen. Thema Chancenverwertung beim Tore schießen unter aller Kanone.Und ein Mittelfeldspieler verletzt.(wir haben ja sooo viele) Und die Österreicher naja , gewonnen mit Krampf.

Und am 1. Spieltag der Bundesliga Rückrunde hat sich der Tabellenführer und die Mannschaft angekündigt, die als einzige Bundesligamannschaft, RB schon sehr deutlich besiegt hat. Meine Erwartung wahr also eh schon nicht sehr hoch. Ausverkaufte Hütte war somit wenigstens ein positiver Aspekt, auch wenn man viele gesehen hat die sonst in Rot-Weiß in den Reihen stehen sich tatsächlich in Gelb-Schwarz kleideten. Lassen wir mal so im Raum stehen.

Kommen wir zum wesentlichen. Das Spiel gegen den BVB. Die gedachte Vermutung unseres Cheftrainers, das ein Paco Alcacer und ein Marco Reus nicht spielen werden hätte sich fast als Falschvermutung herausgestellt, weil beide Spieler waren mit in Leipzig. Während ein Reus dann doch nicht im Kader war, sah das mit dem 10 Tore Joker Alcacer ganz anders aus.

Ich weiß nicht ob nur mir das so vorkam, in Halbzeit eins spielte fast nur der BVB. Ich bin so frei und bezeichne das Zusammenspiel der Roten Bullen mal als völlig desolat. Die Verteidiger gut gearbeitet aber fast jeder abgewehrte Ball landete bei einem Borussen. Das gleiche Bild auch wenn RB ein vielleicht zweimal gefährlich vor der Hütte von Bürki auftauchte, ein Verteidiger der Dortmunder hat es geschafft fast immer den Ball abzuwehren und aber auch zum eigenen Spieler zurück zu passen, der den Ball auch weiter verwerten konnte. Das war den Spielern Kampl, Demme und Laimer partout nicht möglich. Kein Pass kam an, keine Weitergabe landete bei den Mitspielern von Leipzig. Wäre vielleicht besser gewesen , die Mannschaft hätte Zuspiele unter Druck trainiert, als ne Menge schiefer Töne zusammen mit dem Gewandhausorchesters zu spielen. Demzufolge passierte dann auch das unvermeidliche 1:0 nach einem Standart, Ecke kein Rote Bulle schafft eine Abwehr und er bis dahin beste Mann der Dortmunder Witsel, bekommt den Ball in einer Direktabnahme und pfeffert den mit knapp 100 km/h unter das Aluminium ins Tor. Verdient für den BVB, leider. Man liest sicher heraus, das ich als Zuschauer doch sehr enttäuscht von dem Spiel war. RBL möchte den Anspruch Championsleague haben, funktioniert so momentan leider nicht, Die Verfolger holen auf und die Roten Bullen lassen Punkte liegen.

Halbzeit 2, sah es ein wenig besser aus und die Leipziger schafften es wenigsten die Kugel auch nach einer Abwehraktion mal zu ein oder zwei gar 3 Mitspielern weiter zu passen. Die Perfekte Idee, die gegnerische Verteidigung auszuspielen, hatte aber nach wie vor keiner. Das Mittelfeld hat sich an dem Spieltag ne glatte 6- verdient. Von Kampl nichts, Sabitzer war zwar wieder überall unterwegs aber ohne Effiziens, beim Ball sicher wie auch beim Abschluß. Konrad Laimer, hat der gespielt? Ja nur extrem unauffällig. Untypisch für Ihn. Naja und von der Sturmabteilung reden wir gar nicht auf Seiten der Bullen. Dat war ein Satz mit X, nemlich nix. Das ist aber auch fairerweise einem bärenstarken Bürki zu verdanken. Der die wenigen guten Chancen sehr effektiv verhinderte und das anschließende Weiterspielen sehr effizient verschleppte. Ball hochnehmen, warten, dann alle Mitspieler nach vorn schicken und so nach vielleicht 20-30 Sekunden mal abstoßen. Diese ständigen in meinen Augen unfairen Aktionen des BVB Keepers wurden mit Dauerpfiffen und kurz vor Schluß auch mit endlich Gelb vom Schiri bestraft.

Werter Schiri Aytekin, wir hatten am Samstag auch Bock auf Hummeln, als auf Bullen oder? Also wenn man als Zuschauer im Oberrang sieht, wie ein Dortmunder Spieler mit dem Ellbogen ausholt und selbigen mit aller Kraft einem Leipziger Spieler vor den Kopf donnert, ist das eine klare Tätlichkeit, was aber dem direkt daneben laufenden Linienrichter nicht interessierte und sie schon damit beschäftigt waren einem Leipziger Spieler nach einem Foul direkt die gelbe Pappe zu verpassen. das ist kein Fairplay auch Ihrerseits nicht. Das der Videoassistent genau zu dem Zeitpunkt sich gerade nen Kaffee holt kennen wir ja auch schon, wenn es darum geht in 75% aller Fälle für RB eine Entscheidung zu treffen.

Nicht desto trotz, geht diese Niederlage auf die Kappe der Roten Bullen, sah aus wie noch im Winterschlaf. Ich hoffe Ralf Rangnick hat ein,zwei Ideen, wie er seine neu gesetzten Ziele, Pokalfinale und Championsleagueplatz.

Und im kommenden Spiel gehts zum Aufsteiger, die es geschafft haben den BVB zu besiegen.

In dem Sinne liebe Grüße euer Admin

https://www.youtube.com/watch?v=5hfRcC9WnMo&feature=onebox

______________________________________

Vorweihnachtliche Hochspannung RBLeipzig vs. Werder Bremen

Wir schreiben den 22.12.2018 und befinden uns in der Red Bull Arena zu Leipzig. Der letzte Spieltag vor der Winterpause. Und ausgerechnet der momentan bärenstarke SV Werder ist zu Gast. Die Frage ist, setzen sich die Roten Bullen auf den Championsleague Plätzen fest, oder passiert das selbe Dilemma wie im letzten Jahr, wo RB doch eine ganz schöne Schwächephase an den Tag legte. Auch der Schiri war doch eine Frage, nach dem kann Sie es oder kann Sie es nicht. Richtig Sie, die einzige Schiedsrichterin der Bundesliga, piff das Spiel. Willkommen Bibiana Steinhaus auf den heiligen Rasen der Stadien dieser Welt.

Die Mannschaft wieder einmal frisch gemixt von Herrn Rangnick.

Nun ja der Auftritt der Bremer war wie erwartet recht souverän und man merkte sie wollten was reisen in unserem Wohnzimmer. Hier müssen wir uns schon an dieser Stelle beim Gulasci Pete bedanken. Weil die Verteidigung um Klostermann, Konate, Orban und Halstenberg nicht immer ganz auf der Höhe der Werderaner waren, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ein Angriff und dreimal musste Pete sich strecken um den Kasten sauber zu halten. Der Red Bull Beton wird doch nicht etwa wieder bröckelig? Liebe Verteidiger, es gibt auch Fans im Stadion, die haben ein schwaches Herz, denkt auch mal an die. War tatsächlich schon mal besser. Aber es ging ja erstmal gut. Und einer der Verteidiger machte seine Unsicherheit, in einer doch sehr ansprechenden Art und Weise wieder gut. Das ein Klostermann schnell ist , sollte man eigentlich wissen. Sahen die Bremer anders und störten den Lukas fast gar nicht, so das er mit geschmeidigen 110 km/h den Ball im Bremer Netz versenken konnte. Schickes 1 zu 0.

Und das ein Timo Werner ebenfalls sehr schnell ist, hatte der Bremer Kruse auch irgendwie vergessen, so das ein Rückpass zum eigenen Torhüter doch recht lasch geschossen wurde und ein Timo Speed aufnimmt dazwischen spritzt , den Torwart umkurft und easy den Ball zum 2 zu 0 einnetzt. Was ein Klops des Bremers. Leipzig sagt danke. So ging es in die Halbzeitpause.

Nur was da dem Cheftrainer gebissen hat wissen wir wiederum nicht. Kampl geht raus und wird durch Upamecano ersetzt, sagt uns Fans okay, wir machen die Verteidigungsmauer noch fester und bringen den Sieg über die Halbzeit Nummer 2. Nachdem wieder ein mysteriöser Zettel von Bull zu Bulle ging, brach dann aber die verstärkte Verteidigung wieder Erwarten noch mehr ein, als in der 1. Hälfte.Wie war das nochmal vor vielen Jahren in der Schule? Plus und Plus ergibt minus, oder wie war das? Und das war nun ausgerechnet die Sturm und Drang Phase des SV Werder. Ganz schlechtes Timing von der RB Abwehr. Auch wenn das nun passierte 2 zu 1 des Max Kruse für mich mehr als irregulär war, da ein Werder Spieler aktiv den Torwart der Roten Bullen an seiner Arbeit hinderte und behinderte. Da spielt es auch keine Rolle meines Erachtens, das ein Halstenberg das Abseits aufhob. Die Bibi war derselben Meinung direkt nach Szene, aber wer meldete sich? Mal wieder Köln und da müssen wir natürlich gegen RBL entscheiden. Bibi nimmts hin ohne Überprüfung am Monitor und lässt das Tor gelten. Und schwupp waren die Jungs noch mehr neben der Spur und das 2 zu 2 durch Bremens Joker Sargent war nur eine Frage der Zeit und passierte dann auch kurz danach. Wobei auch in dieser Szene die Leipziger Verteidigung eher völlig konsterniert als voll bei der Sache zu sein schien. Nunja 1 Punkt wäre schon echt schade, aber auch vollkommen gerechtfertigt gewesen. In diesem Zeitraum drohte das Spiel tatsächlich zu kippen. Aber auch Leipzig hat mal das Glück des Tüchtigen. Der Ralf macht aus der 5er Kette wieder ne 4er und bringt Bruma für Orban. Vermutlich das die Kugel auch mal in den eigenen Reihen bleibt. Das in der Regel Bruma mit dem Ball am Fuss sich nur selbst austricksen kann ist ja auch bekannt. Kaum auf dem Feld gab es für den Bremer Schlussmann schon mal einen Warnschuß, abgefeuert vom Portugiesen. Dann setzte sich Halstenberg auch mal wieder positiv in Szene und spielte den Ball mit 6 Aufsetzern dem Bruma direkt vor die Füße, so das er wirklich nur noch das 3 zu 2 vollstrecken musste, was er auch tat. Was eine Erleichterung im Rund. Auch das der alte Altmeister Pizarro sich die Ehre gab auf dem Spielfeld zu erscheinen, änderte zum Glück nichts mehr an der Tatsache, das das Bollwerk Red Bull Arena nach wie vor steht.

Und Liebe Bibi, da ist definitiv noch Luft nach oben. Wenn Köln in den Kopfhörer quäkt, schau es halt auch nochmal an auf dem bereitgestellten Bildschirm.

In dem Sinne wird auf dem Championsleague Platz überwintert.

Das erfreut alle RB Fans

Drum rutscht gut rein in 2019 und dann heißt es Anstrengen gegen den BVB.

Liebe Grüße euer Admin

https://youtu.be/zZyzHcRz10M

_____________________________________

FCB Vs. RBL Bericht eines Auswärtsfahrers

Da ist es nun das Spitzenspiel des 16. Spieltages. Es trifft der Tabellen 3., der Rekordmeister Bayern München, auf unsere Roten Bullen, die aktuell den 4. Platz belegen. Spannung war garantiert und die Hoffnung, auf eine höhere Punkt- bzw. Torausbeute als bei den letzten Duellen in München, bestand.

Um 13:30 trafen wir uns auf dem Parkplatz vor unserem „Wohnzimmer“ und fuhren wieder mit Kohlfeld Reisen (ein Dank an unsere zwei Busfahrer, die wieder super Arbeit leisteten) in die Bayerische Metropolle. Der Fanclub war auch wieder gut vertreten – Super!

Ca 2. Stunden vor dem Spiel erreichten wir pünktlich die in rot leuchtende „Allianz Arena“. Nachdem obligatorischen Gruppenfoto begaben wir uns pünktlich ins Stadion.

Unsere Rolli-Plätze lagen wieder auf dem Mittelring, von wo aus wir eine großartige Sicht aufs Spielfeld hatten und waren mit 5 € für Rollstuhlfahrer mit Begleitperson sehr kostengünstig.

Pünktlich 20.30 Uhr wurde das Spiel angepfiffen. RR schickte, in meinem Auge, seine aktuell beste Formation aufs Feld.

Nach einer anfangs offensive der Bayern, die wir gut überstanden, entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen, mit ab und zu der ein oder anderen Chance auf beiden Seiten. 2 Großchancen – eine auf jeder Seite – sind da besonders zu erwähnen. Zum einen scheiterte Lewandowski an unserem Peter, der mit tollem Reflex, den Ball an den Pfosten lenkte, von dort trudelte er auf der Torlinie entlang, bevor er geklärt wurde. Auf der anderen Seite, scheiterte Upamecano, nach einer Ecke, per Kopf an der Latte, des von Nationaltorhüter Neuer gehüteten, Münchner Tores. So ging es mit 0:0 in die Pause.

In der 2. Halbzeit war es ein ordentlicher Schlagabtausch von 2 Teams auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für den Gastgeber. Yussi hatte, für RB, die Beste Möglichkeit, das erlössende Tor zu erzielen. Sein Kopfball ging knapp am Tor vorbei. Das 1:0 lag in der Luft. In der 83. Minute kam was kommen musste. Franck Ribery erlöste den Rekordmeister mit einem Geniestreich. In der Folge versuchte RB noch den Ausgleich zu erzielen. Danach drücke RB noch auf den verdienten Ausgleich, leider vergebens. In der Nachspielzeit wurde es hektisch

Der in 81. Minute eingewechselte Stefan Ilsanker (kam für Yussi). Zu diesem Zeitpunkt eine gar nicht so schlechte Auswechslung, um beim Stande von 0:0 die Abwehr zu stärken, um den einen Punkt nach Hause zu bringen. Wir waren uns einig, dass es Ilse in ca. 10 Minuten nicht schaffen wird, mit Rot vom Platz zu gehen. Er lehrte bzw. strafte uns eines Besseren. Nach ca 10 Minuten, in der 1. Minute der Nachspielzeit, war sein Arbeitstag eher beendet, als der seiner Kollegen. Das war mittlerweile die 3. Rote Karte eines RB-Spielers bei den letzten 3 Gastspielen in der Bayerischen Landeshauptstadt. In den letzten Jahren erwischte es Forsberg und Orban. Rekordverdächtig!

Bei dem Gerangel in der Nachspielzeit flog ebenfalls Sanches mit Gelb/Rot vom Platz. So, dass das Spiel mit 10 gegen 10 zu Ende ging.

Fazit: In meinen Augen der bisher beste Auftritt einer RB Mannschaft in München, die ein Punkt verdient hatte. Trotz allem eine großartige Auswärtsfahrt, in einem tollen Stadion. Zum Abschluss gab es eine klasse Show, als Dank an die Fans für das Jahr 2018. Respekt

https://youtu.be/IWhMg18GDTM

Ich wünsche allen ein tolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Rot-Weiße Grüße

Jens

___________________________________________________

Europa League Schwesterduell Eindrücke eines Auswärtsfahrers

29.11.2018 – 18:55 Uhr FC Salzburg – RB Leipzig

Das etwas andere Derby – das 2. „betriebsinterne“ Derby

Da ist es, mein 1. Auswärtsspiel in einem Europäischen Cup. Es sollte zu unseren „Freunden“ nach Salzburg gehen.

Nachdem einige Unklarheiten bei der Busbesetzung und Ticketvergabe geklärt waren, starteten wir etwas nach 9 Uhr mit ca. 50 Leuten (der Fanclub war auch wieder reichlich vertreten – ein Daumen hoch an alle Mitfahrer, dass Ihr die lange Fahrt auf euch genommen habt – Klasse!!!) nach Salzburg.

Über die A 9 ging es, vorbei an der Allianz Arena, Richtung Österreich. Hinter München erwartetet uns der 1. Schnee. Es wurde schon gescherzt, dass wir uns den Kofferraum voll schaufeln, um weiße Weihnachten in Leipzig zu haben.

Das Stadion erreichten wir gegen 17 Uhr, nach dem obligatorischen Gruppenfoto ging es ins Stadion. Der Gästeblock war mit ca. 2500 Zuschauern sehr gut gefüllt. Die Rollstuhlplätze lagen auf dem Mittelrand auf der Südtribüne, so dass ein guter Blick zum Spielfeld bestand.

Zum Spiel: RB lief mit Besetzungsproblemen auf, dass merkte man von der 1. Minute an. Salzburg baute sofort Druck auf und wollte das schnelle 1:0, dass verteidigte RB, mit etwas Glück, sehr gut. Nach 3 Minuten war mein „Lieblingsspieler“ Ilse, nach der 1. Gelben Karte schon wieder akut rot gefährdet. RB Fans neben mir ulkten schon, dass er doch am besten gleich in Salzburg bleiben soll.

Eine Chance hatten wir in der 1. Halbzeit dann aber, durch Timo, doch noch. Sein Schuss ging knapp am Tor vorbei.

In der 2. Halbzeit versuchte RB das Spiel, ausgeglichen zu halten. Es kam wie es kommen musste, in der 74. Minute erzielte Salzburg das nicht unverdiente 1:0 und ließ RB´s Chancen auf ein Weiterkommen in die nächste Runde, auf ein Minimum sinken, da Celtic, im parallelen Spiel mit 1:0 in Trondheim gewann.

Fazit: Abgesehen vom Ergebnis, war es wieder eine tolle Auswärtsfahrt. Ich kann in meiner persönlichen Statistik den Länderpunkte (Groundhopping) Österreich abhaken. Die Salzburger sind lustig – nachdem unser Trainer auf Spruchbändern („RR du hast für unseren Verein sehr vieles gebracht und einem Teil des Erfolges zu Deinem gemacht“) während des Spiels gelobt wurde, konnten sie sich kurz vor Spielende einen Seitenhieb auf das drohende EL aus nicht ersparen („Meldung von morgen heute lesen: Nach Europa League aus – Sportdirektor Rangnick wirft seinen Trainer raus“)

 

Mit rot-weißen Grüßen Jens

 

_____________________________________________________________________________

02.12.2018 Red Bull Arena Leipzig 15 Uhr 30

Topspiel vom 13.Spieltag RB Leipzig trifft auf Borussia Mönchengladbach

Das Wetter war alles andere als Top, es regnete und regnete. Aber die knapp 42000 Zuschauer hatten ja das Glück sich unter einem Dach zu befinden.

Was konnten wir nach der verdienten 1:0 Niederlage in Salzburg erwarten? Zum Glück war das Mittelfeld wieder genesen und Kampl, Sabitzer und Demme fanden sich in der Startelf wieder. Der vollbesetzte Gästeblock boykottierte als erstes mal 45 Minuten die Stimmung angeblich um gegen die Montagsspiele zu protestieren. Das diese ab 2020/21 sowieso Geschichte sind hat Ihnen wohl noch keiner gesagt. Aber nervtötende Trillerpfeifen hatten sie dabei, um immer fleißig zu pfeifen wenn die Rasenballer ballführende Mannschaft waren.Mittlerweile sind auch diverse Flyer aufgetaucht in den Netzwerken, in denen die Gladbacher sehr wohl aufrufen, gegen „das Konstrukt und seine Kunden“ zu pfeifen. Das nur so nebenbei am Rande.

Die Roten Bullen waren ja in diesem Spiel wie ausgewechselt, und zeigten tatsächlich eindrucksvoll, was sie drauf haben. Ab der Ersten Sekunde an, sahen wir das Rangnicksche Systhem ala boneur.  RBL spielte auf als gebe es kein Morgen mehr. Es dauerte keine 3 Minuten und Werner vollstreckte nach einem mustergültigen Angriff, eiskalt zum 1:0. Er ließ quasi den Gladbacher Schlussmann Sommer im Regen stehen. Aber auch die Fohlen zeigten , das sie nicht umsonst den 2. Tabellenplatz erkämpft haben. Immer wieder, wenn auch sehr selten zeigten Sie , was die Borussia eigentlich fußballerisch drauf hat. Aber es gibt ja auch noch einen langen Ungarn, der auf den RB Kasten aufpasst. Der hatte am Sonntag auf jeden Fall seinen Gulacs(i) verdrückt und einen verdammt guten Tag erwischt. Einer der Glanzlichter unter dem  leipziger immer noch weinenden Himmel. Er bewahrte die eins zu null Führung nicht nur einmal. Großes Kino Pete.  Aber ohne die Franzosenwand, bestehend aus Upamecano und Konate, hätte er wohl noch mehr abwehren müssen. Die beiden machten auch mit einem sehr guten Stellungsspiel einen richtig guten Job. Die Leipziger Jungs machten den Gladbachern das Spiel zur Hölle. Nicht selten war für die Fohlen kurz nach der Mittellinie Feierabend mit Spielaufbau und irgendein Leipziger Fuß stibitzte sich das Leder vom Gegenspieler. Dann war da noch ein kleiner wilder Österreicher namens Sabitzer mit einem Top Spieltag. Er hatte nicht nur die Vorlage für die Führung gegeben, nein er war mal wieder überall auf dem Feld und geschlagene 7 mal vorm Gladbach Tor. Ich glaube zweimal oder dreimal konnte der nasse Sommer ein Sabitor gerade noch so verhindern. Leipzig dominierte die Partie. So war es der Fall, das immer noch trillerpfeifenden Gästefans einen fallenden Verteidiger und einen überlaufenen Keeper sahen. Danach gab es ein Co-Produktion zu sehen zwischen Poulsen und Werner, der mit seinem 4. Doppelpack diese Saison das 2 : 0 einnetzte. Das war glaube 5 Sekunden vorm Halbzeitpfiff der technische K.O. für Borussia Mönchengladbach.

In Halbzeit zwei gab es tatsächlich das gleiche Bild zu sehen. RB presste Gladbach quasi über den Haufen. Auch wenn es immer mal wieder sporadisch richtig gute Spielzüge seitens der Gladbacher zu bewundern gab. Aber Franzosen und Ungarn hielten den Laden dicht und die Roten Bullen waren dem erhöhen des Torverhältnisses sehr viel näher als die Fohlen dem Anschlusstreffer. Immer wieder tauchten Poulsen,Werner und Sabitzer vor dem gegnerischen Keeper Sommer auf und ballerten sich frei. Leider ohne Erfolg weil auch der Gladbacher Schlussmann nen guten , wenn auch sehr anstrengenden, Job erledigte. Wie gesagt , Mönchengladbach steht nicht umsonst auf Platz 2 in der Tabelle.

Alles in allem war der 1.Advent ein doch sehr sehr gutes Bundesligaspiel. Bullen genau so weitermachen, dann bekommt auch keiner die Rute am 24.12.

Glückliche Zuschauer

Glückliche aber nasse Bullen

Nasse bedröppelte Fohlen

Alles vertreten an diesem klasse Nachmittag in der Red Bull Arena zu Leipzig

Herzlichst euer Admin

__________________________________________________________________________

RBLeipzig vs. Bayer Leverkusen

Sonntags in der Red Bull Arena. Zeit für Bundesliga und Angriff auf Tabellenplatz drei. Was sollte das werden? Leipzigs Bullen kehrten nach der Euroligue-Niederlage Freitagmorgen 4:30 zurück. Leverkusen hat den Einzug in die Zwischenrunde im Gepäck und zwei Furiose Bundesligasiege (5:0 und 6:2) in letzter Zeit zu verbuchen. Nur halt auch ne 1:4 Niederlage. Ich nenne es mal Bundesligaüberraschungspaket. Es ist 15:30 Uhr und das Stadion ist mit 36 Leuten besetzt (laut Anzeigentafel), die aber Krach machen wie 36155, gemäß der verkauften Tickets.

Die Rotation hat nun doch wieder begonnen und es waren ganze 8 andere Spieler auf dem Feld als in der Euroligue. Aufgrund der Kürze der Zeit vom letzten Spiel , sei es verziehen. Mein Eindruck war die Roten Bullen drückten von Beginn an die Werkself in den eigenen Strafraum. Ein, zwei gefährliche Vorstöße gab es aber auch. Diese Versuche wurden aber entweder vom Ungarn-Pete oder des Unvermögens der Bayer Einzelspieler selbst verhindert. So wirklich war auf Leverkusens Seite nicht wirklich eine Mannschaft zu sehen. Ich denke zum Glück für RB. Die wiederum mannschaftlich wieder einen recht guten Zusammenhalt zeigten. Selbst unser Einzelkämpfer Werner gab viele Bälle ab um die anderen auch mal zum Torschuß kommen zulassen. Nicht desto trotz zieht Werner einmal ab und Hradecky kann den Schuss gerade noch abwehren.Immer wieder taucht Kampl auf und erkämpft sich den Ball. Er wird immer besser, nur beim Torabschluss brauche er nen Schluck Zielwasser mehr. Minute 27 Demme war mal wieder schneller als sein Gegenspieler spielt einen Zuckerpass auf Poulsen. Der Schlingel hebt kurz die Fußspitze und überlupft den Schlussmann der Leverkusener. Das 1:0 ist da, aber Moment, der Linienrichter hatte scheinbar nen Krampf im Fahnenarm und zeigt ein Abseits an. Abseits? Da stand Werner aber nicht Poulsen, der war 3 Meter dahinter. Da kam er wieder, der unsehlige Videoschiedsrichter. Aber ein Wunder, ich glaube das erste Mal, entscheidet der für Leipzig auf Tor. Liegt hoffentlich nicht an der kurzen Distanz zwischen Köln und Leverkusen. Verdiente Führung für Leipzig. Der Timo der vorher im Abseits stand, steht auf einmal regulär alleine vor Hradecky . Sprinten kann er, seine Zielwasserdosis hat er nicht bekommen diesmal. Er schließt direkt in den Torwart statt in das Tor ab. Halbzeit is Comming. Da wurde mal gezeigt wie man den Ball 5-10 Minuten am Körper halten kann , wenn man nicht dabei sprinten muss.

Halbzeit zwei und Leverkusen wechselte das erste mal aus. Ein sturmerprobter offensiver Spieler namens Bailey kommt ins Spiel. Leipzig setzt Bayer04 weiter unter Druck und presst was das Zeug hält. Lukas Klostermann, der Mann, der in den letzten Spielen eher den Effekt bei Fans erzeugt, das Sie sagen, bitte nicht ihn, meldet sich zurück. Einwurf Halstenberg auf Yussi weitergetippt zu Sabitzer, der wenigstens diesen einen lichten Moment im Spiel hatte, weiterpasst auf Klostermann der ins lange Eck vollstreckt, zum 2:0.

Dann hat eben vorhin genannter Baily seine Chance. Ilsanker holzt ihn am 16 Meterraum weg und hat Glück das er dafür nicht Gelb sieht. Der macht den Freistoß selbst, und was für einen. Eine 22 meter Bogenlampe Richtung Triangel des Leipziger Tors. Pete macht sich lang und pariert diesen Freistoß mit einer Glanztat. Der hätte gepasst, aber dafür haben wir ja den langen Ungarn. Nicht unberechtigt führt die Kickerliste der Sauberen Westen an. Werner hat jetzt Feierabend und es kommt Laimer ins Spiel. Denke mal um mehr Sicherheit zu haben. Da Leverkusen in diesen 10 Minuten ein Sturm und Drangphase entwickelt. Aber das Bollwerk um Ilsanker, Upa, Konate und Klostermann hält.

Torus Kuriosum erfolgt jetzt. Einwurf Leipzig. Kohr holt sich die Kugel runter, rechnet aber nicht damit das Klostermann nachsetzt und beim Abspiel die Füße dazwischen hält, damit ein Querabpraller produziert. Den wiederum versenkt der Torschußdäne eiskalt im Bayertor. Mit seinem Doppelpack macht Yussi den Deckel drauf auf das Spiel. Stürmerdoppelpacker wird scheinbar modern bei den Roten Bullen. Da gibt es ein „Like“, von mir. Der Sturmwechsel in Minute 88 und 89 von Bruma und Augustin spielt dann keine Rolle mehr und Leipzig schickt die Farbenstädter mit 3:0 nach Hause in den Ruhrpott.

Fazit: Wieder zu null / seit 10 Bundesligaspielen ungeschlagen / die Momentan beste Abwehr der Liga / Platz 3 das sind 2 vor den Bayern / Kampl wird immer besser / Klostermann kann auch Fußball / Ilsanker bleibt ne Überraschungstüte / Sabitzer war diesmal nix / Doppelpackmanie in den RB Reihen   LÄUFT MOMENTAN

Wie immer, nicht alles was ich schreibe zu Vollernst nehmen. Habt Spaß

Herzlichst euer Admin

Zusammenfassung

DFB Pokal RB Leipzig vs. TSG Hoffenheim

Wie böse Zungen sagen Plastik trifft auf Plastik. DFB Pokal Runde 2 wieder einmal in Leipzig. RB Leipzig und TSG Hoffenheim duellieren sich zum zweiten Mal in der laufenden Saison. Beide  Vereine möchten gern das Achtelfinale im Pokal erreichen. Keiner möchte Fehler machen und das merkt man als einer der 21000 Zuschauer. Wenn zwei gleiche Spielsystheme gespielt werden gleicht das ganze einer Belagerung und Belauerung. Ein stetiges Hin und Her „Gespiele“war die Folge. Nur standen beide Mannschaften bei null Fehlern. Eine einzige Chance konnte man als Zuschauer sehen in Halbzeit eins. Die resultierte aus dem Vorbeigreifen des Hoffenheimer Schlussmannes. Der Abschluss durch Augustin war nicht stark genug, sonst hatte es eins zu null gestanden. Aber der Ball trudelte knapp am Tor vorbei. Da von Augustin nicht wirklich vernüftige Abschlüsse zu sehen waren, reagierte Ralf Rangnick in der Halbzeitpause.

Die Fans sahen schon während der Pause das sich Leipzig „Fußballgott“ Timo Werner warm machte. Ganz ehrlich, meine Meinung war tatsächlich, oh nein nur nicht, aufgrund seiner Leistungen in den letzten Spielen. Aber ein Timo Werner wäre nicht er , wenn er Alle eines Besseren belehrt. Er zeigte  nach 3 Min im Spiel, warum man ihn Fußballgott nennt. Er macht halt Assist und Tor in einem Spielzug. Kurz beschrieben Werner spielt am 16m Raum ab an Sabitzer, der flankt an Yussis Schädel vorbei und findet Halstenberg, der kratzt die Murmel vom Grundaus und findet Timo, der wiederum, direkt abzieht und der Schweizer Torhüter der TSG ist geschlagen. Somit Vorlage selbst gegegeben und den Treffer zum 1 zu 0 versenkt. Sauber. Mehr davon. Und der Impuls für die roten Bullen war da. Nur ein wenig, später genau gesagt 6 Minuten, stürmen Yussi und Timo hinter der Abwehr von Hoffenheim und Werner tunnelt den Torhüter und es steht 2 zu 0. Wiederum einen Zeitraum später, dieselben Spieler, erneut hinter dem Abwehrbollwerk, und Poulsen wollte seinem Sturmpartner den Hattrick schenken, der nun aber unglücklicherweise im Abseits stand. Zieht der Däne selber ab steht es drei zu null , so aber gab es Freistoß. Unser Zukünftiger Trainer Nagelsmann wollte nun auch Rangnicks Zetteltrick versuchen, aber das Schlitzohr Demme hat mitgelesen, hat also nicht funktioniert. Nichts desto trotz gab Hoffenheim niemals ganz auf und hatte  noch ein paar gute Szenen vor Pete´s Tor, er musst tatsächlich einen Schuss halten. Die Gäste konnte aber Nichts verwerten. Damit war der Drops gelutscht und RB steht verdient im Achtelfinale des DFB Pokals. Eine Anmerkung noch zu den Hoffenheimer Fans, die wenigen mitgereisten haben tatsächlich auch die vollen 90 Minuten ihre Mannschaft angefeuert, mit Trommel und Capo. Meinen Respekt dafür. Aber der diesmal sehr laute B-Block hat die Hoffenheimer nicht mal im geringsten zur Geltung kommen lassen.

Fußballgott-Tore

In dem Sinne Berlin is Calling

Euer Admin

________________________________________________________

Die Nachlese zum Donnerstag und der Ausblick auf den Sonntag

Nach der 1:2 Niederlage am Donnerstag vor fast 60.000 Zuschauern, einer beeindruckenden Lasershow im ehrwürdigen Celtic Park ist unsere Mannschaft leider etwas unter die Räder gekommen. Nach guten Beginn fiel doch relativ schnell das 1:0 und leicht geschockt versuchten wir ein weiteres Tor zu verhindern. In der zweiten Hälfte kamen unsere Jungs frisch und motiviert aus der Halbzeitpause und erhöhten den Druck merklich nach vorne und es war nur eine Frage der Zeit für den Ausgleich.
In der 78 Minute gelang der Ausgleich durch Jean Kevin Augustin, aber leider dauerte es keine weitern 60 Sekunden bis zum Siegtreffer des Celtic Teams.
Beide Tore sind in Momenten der Unaufmerksamkeit passiert, was wohl immer noch ein Schwachpunkt unserer Roten Bullen ist und für die Spiele gegen Salzburg und Trondheim ein hohes Augenmaß abverlangen wird, um doch noch die Ko Runde des Wettbewerbs zu erreichen.

Sonntag, 11.11. Sankt Martin

Leverkusen mit seiner Werks Elf steht auf Platz 13 mit 11 Punkten.
Wir auf Platz 4 mit 19 Punkten und beide Teams brauen jeden Punkt. Bayer, um den Anschluss zum Mittelfeld nicht zu verlieren und wir, um in internationalen Wettbewerben mit zu spielen.

In diesem Sinne auf morgen.
Ingo661

________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

RB Leipzig VS. Schalke 04

Zu dem Spiel muss man nicht viel sagen.
Spielerisch war es eine Null Nummer von beiden Mannschaften.
Ein Spiel ohne Konzept und Plan, mit extrem hoher Fehlpass Quote bei unserer Mannschaft und ohne Zug zum Tor.
Glücklich muss man es nennen, nicht ein Gegentor zu bekommen und wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen.
Zum Abschluss schließe ich mich dem Kommentar an.

Kommentar

VG Ingo661

___________

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

RBLeipzig trifft auf Celtic Glasgow

Nach einer sehr sehr schwierigen Anreise, verursacht durch Berufsverkehr, Celtic Fanmarsch und fast ausverkaufter Schüssel, endlich im Stadion angekommen. Die wilde Pyrofackelei durch den Gästefanblock schon verpasst (Pyro war aber auch das einzigste negative der Celticos). Die Roten Bullen waren wieder einmal komplett durchrotiert.

Die ersten 10 Min. hat so gar nichts funktioniert.Dann  kam ein Zettel ins Spiel, getragen durch Kevin Kampl. Wie der legendäre Zettel zur WM 2006, funktionierte es auch bei RBL.

Taktische Umstellung war das Thema oder wie wir zu sagen pflegen das taktische Uhrwerk von Rasenball wurde umjustiert und die Racknische RBL-DNA aktiviert.

Sofort haben wir unser allseits geliebtes Pressing wieder erleben dürfen. Nach 31 Minuten schlug es ein im Celtictor. Der leipziger Brasilianer Cunha ließ dem schottischem Schlußmann keine Chance.

Keine drei Minuten später zeigt Bruma das er berechtigt auf dem Spielfeld steht und den Ball mit ordentlich Power erneut in die schottischen Maschen schießt.

Der Doppelschlag lässt die Schotten nicht gut aussehen. Für den Rest der Halbzeit wurde der Vorsprung souverän verwaltet.

Auch in Halbzeit zwei sahen sich die Schotten an die Wand gedrückt und es spielt eigentlich nur noch RB.

Ein wieder sehr starker Balleroberungslaimer hatte das dritte Tor auf dem Fuß, leider hatte er vergessen wie breit das Tor ist und das Leder streichelte um Haaresbreite  am Pfosten vorbei, nur halt einen Tick zuweit links.

Der Druck von den Rasenballern ließ nicht nach. Auf einmal hatte Augustin den Ball und ließ den schottischen Pfosten erneut erzittern.Der Ball überlegte sich ihm noch eine Chance zu geben und prallte genau auf die Position zurück wo er zuvor abgeschossen wurde. JKA stand auch noch dort aber statt die Kugel zu treten und erneut in Richtung Tor zu bringen, erwischte er  einen Schotten und legte den auf den Rasen.

Der Vorsprung wurde seitens der Bullen weiter sehr gut verteidigt. Einmal kamen die Glasower doch noch an der Wand namens Upamecano vorbei und auch Mvogo dürfte beweisen, das er zu Recht auf dem Spielfeld steht und hielt die zu Null fest.

In der Phase wurde im Gästeblock erneut gezündelt nur war es den Celticos dann doch zu warm und 500 feierten Ihre Mannschaft Oberkörper frei. Verrückt diese Schotten.

Aber sonst Klasse. Unbestätigter Aussagen zufolge waren wohl auch öfters die Bierreserven an den Stationen im Gästebereich komplett verbraucht.

Alles in allem ein Europäisches Fussballfest, bei dem unser RBL einen großen Schritt Richtung K.O.  Phase in der Europa League getan hat. In zwei Wochen geht es nach Glasgow. Dort 3 Punkte und RBS holt mindestens 1, dann sind wir durch und dürfen auf neue bekannte Mannschaften hoffen.

Zusammenfassung

Rot Weise Europagrüße

Euer Admin

______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Augsburg vs. RBL

Um 9 Uhr fuhren wir, in überschaubarer Runde mit ca 15 Personen inkl. Busfahrer und Betreuer Richtung BW.  Vom Fanclub waren diesmal Andrea und meine Wenigkeit dabei. Das Rollstuhlfahrer Tickets lässt sich der FC Augsburg mit einem Retropreis von 9,07 € bezahlen. Augsburg feiert am 20.10. seinen 111. Geburtstag und hat dem Spiel den Namen Retrospieltag gegeben. Alles war im Retrostyle. Nette Idee zum Jubiläum.

Über die A14, A 9, B300….Ging es nach Augsburg, dass wir ca. 14 Uhr ohne besondere Vorkommnisse, erreichten.

Zur Aufstellung: bis auf Emil Forsberg, der von seinem Ausflug zur schwedischen Nationalmannschaft mit  Leistenproblemen heim kehrte, waren alle an Bord. Als Ersatz hatte ich Bruma vermutet – der sich unter der Woche in diversen Medien, über zu wenige Einsatzzeiten beklagte, am Ende wurde es Ilse. Komplett sieht die Aufstellung wie folgt aus:

Gulacsi , Orban,  Konate, Mukiele (Klostermann),  Halste, Demme, Ilse, Kampl (Sabi), Werner (Cunha), Poulsen, Augustin

Zum Spiel: Es trifft der Tabellen 10. Auf den 2. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit, zumal RB seid der Auftaktniederlage bei den Bienen, ungeschlagen ist. Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen, ein Eckenverhältnis von 2:2 sagt eigentlich alles. Das interessantesten am ganzen Spiel war ein Videobeweis in der 1. Hälfte, in der festgestellt werden musste, ob Timo gefoult wurde oder nicht. Das Ergebnis dessen war, dass es einen Freistoß wegen Abseits kurz hinter der Mittellinie gab. Da gab es viele Fragezeichen in den Augen der Spieler und Zuschauer. Ansonsten kam offensiv von Augsburg nicht viel, von RB ein bisschen mehr, aber ein Tor wäre auch nicht unbedingt verdient gewesen.

Zum Stadion: Mit einem Fassungsvermögen von ca 30000 Plätzen ist es ein gemütliches kleines Stadion. Schön ist die Außenfassade die in verschiedenen Farben erleuchtet werden kann, ähnlich wie bei den Bayern. Die Rollstuhl Plätze befinden sich auf dem Mittelring auf der Haupttribüne  von denen man einen sehr guten Blick hatte. Wie jetzt fast in jedem Bundesligastadion, musste man auch hier eine Bezahlkarte kaufen, um sich  Getränke und Essen zu kaufen. Für  Auswärtsfans nicht gerade die ideal Lösung.

Randnotiz: Was mir besonders gut gefiel war der Einlauf des Kidsclub vom FCA, vor dem Spiel. Sie liefen eine Stadionrunde und winkten dem Publikum zu. Sehr süß und eine Aktion über die RB auch nach denken konnte.

Fazit: Serie hält, wir sind jetzt seit 7 Spieltagen ungeschlagen. Auswärts einen Punkt mitgenommen. 2. Spiel in Folge zu Null. Daher geht unterm Strich das Unentschieden in Ordnung. Ohne Videobeweis hätten wir wahrscheinlich 1:0 gewonnen.  Schönes Stadion, nette Atmosphäre – hier kommt man gerne her.

Spielzusammenfassung

Rot – Weiße Grüße Jens

__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

RB Leipzig vs. 1. FC Nürnberg

Wer hat denn damit gerechnet?

Bei allem Optimismus, aber 6 Tore standen bei keinem auf dem Zettel und war auch kaum zu erwarten.
Höchster Heimsieg seit 2012.

Unsere Elf hat mit diesem Auftritt wahre Freude bereitet und der Funke sprang sehr schnell auf die Fans im Stadion über.
Unsere roten Bullen haben sich als Mannschaft perfekt präsentiert in allen belangen des Spieltages.

Zu Beginn der Saison Platz 18. und jetzt Platz 2.

Und der goldene Herbst hat erst begonnen für uns, jetzt Länderspielpause, dann Augsburg auswärts, Celtic Glasgow in der Euro Gruppenphase, die Knappen in der Liga und Hoffenheim im Pokal.
Alles noch im Oktober bei uns im Wohnzimmer und am 3.11. bei der Hertha.

Genug Höhepunkte für uns alle.

Erholt Euch und sammelt Kraft für die nächsten drei ein halb Wochen.

Ingo661

___

_____________________________________________________________________

Rosenborg Trondheim vs. RB Leipzig

1:3 Endstand

Das war heute wieder ein Seelenbalsam.
Vor Beginn des Spiels der Hollandtrainer am Stadionmikro, verspricht Attacke den Fans von Rosenborg Trondheim und stellt dabei fest, RB Leipzig hat mal wieder auf 7 Positionen rotiert.

Wetter: 7 Grad, Regen und unangenehmer Wind

Forsberg und Kampel fehlen wegen Verletzung oder Erkältung und sind nicht mit gereist in den hohen Norden.

Das Wetter, echt unangenehm und das Spiel beginnt mit dem ersten abtasten der Mannschaften. In den ersten Minuten schenkt sich keiner was und jeder hat Ideen zum Spiel. Man hat von Beginn an den Eindruck, langweilig werden hier nur die Regentropfen sein und Spaß wird das Spiel machen.

Hier möchte ich auch unseren mit gereisten Fans für die Unterstützung ausdrücklich danken, denn es ist schon ein extremer Ritt bis Trondheim und das in der Woche! (ca. 100 wurden gesichtet, nach G. Schäfers Aussagen)

12´ 0:1 durch Augustin von halb rechts
54` 0:2 Konatè
61´ 0:3 Guhna
74´ 1:3 Sebell, Anschluss Treffer

Ab der 30´ hat RB Leipzig relativ die Spiel Gestaltung übernommen und verdient gewonnen.

Celtic hat auch verdient in Salzburg mit 3:1 verloren.
Sonntag treffen wir uns wieder im Wohnzimmer, bei dem Spiel RB Leipzig gegen die Franken aus Nürnberg und haben natürlich die Pflicht, unser Team außergewöhnlich zu unterstützen.

Hinweis: Natürlich kann jedes Mitglied nach Anmeldung hier aktiv mit wirken.

VG Ingo661

_____

_________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

TSG Hoffenheim vs. RB Leipzig

Rasenschach wird von den beiden Vereinen auf hohen Niveaus beendet.
1:2 für den Gast aus Leipzig ist das Endergebnis in einer sehr attraktiven Partie für die knapp 29.000 Zuschauer (rund 1.000 aus Leipzig).
Die erste Halbzeit war vor allem von Taktik geprägt, niemand wollte einen Fehler machen und trotz dem war das Spiel von schnellen Angriffsfußball geprägt und hat den Fans beider Seiten immer wieder gefallen.
Zweite Halbzeit, dem 65. Bundesligaspiel von unserem Publikumsliebling Yussuf Poulsen, er hat einen Traum Start erwischt, denn in der 53. Minute trifft er zum 0:1 und in der 73.Minute kann er geschickt nach einer Traum Flanke zum 0:2 einlochen.
In der Nachspielzeit, ein Zweikampf bis in den 16er mit „Ille“.
Die TSG bekommt den Elfer und verkürzt auf 1:2.

Endstand Aktuell Platz 6. Internationaler Startplatz.

_________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Es geht aufwärts RB Leipzig vs. VfB Stuttgart

Raseballer gegen die Schwaben, ein Duell, das die Roten Bullen,in der Bundesliga noch nie verloren haben. Das sollte auch so bleiben. Ralf Ragnick hat tatsächlich die Spielerrotation in die Schublade gesteckt und brachte lediglich für angeschlagene Spieler Ersatz. Auch einer der Handysünder stand  in der Startformation. Ca. 32000 sahen in Halbzeit eins einen recht verhaltenen Beginn der Bullen. Wir warten mal ab was die Stuttgarter so versuchen und Halten unter der Führung von Abwehrchef und Kapitän Orban erstmal die Verteidigung zusammen. Hat tatsächlich funktioniert. Was der eine Spieler vertändelt hat wurde durch den nächsten geklärt. PRIMA. Mit der Zeit wurden die Bullen aber mutiger und effizienter und nahmen das Spiel in die Hand. Leider entpuppte sich unser Timo weiterhin als Chancentod. Es gab einige Chancen, die entweder durch die RB Spieler „versaut“ ,oder durch den Stuttgarter Weltmeister Zieler verhindert wurden. Da aber Halstenberg Ecken treten kann und der Stuttgarter Schlußmann doch nicht so 100 prozentig sicher war, konnte Käpt´n Orban zum 1:0 abstauben.Kurz vor der Halbzeitpause, sauber RB.

In Halbzeit zwei war der VfB so gut wie abgemeldet und Leipzig presste was das Zeug hielt. RBL DNA wiedergefunden? Hoffentlich ja. Das sah schon sehr danach aus. Das Werner wohl Torschusstraining  verordnet wurde,konnte man nach etlichen Fehlversuchen dann sehen. Nach Flanke Halstenberg, und einem Zuspiel zog er ab und versenkte das Leder unhaltbar im Schwabentor. Das ganze Stadion am feiern. Den Stuttgartblock lasse ich mal außen vor. Die waren  eh damit beschäftigt vor dem Spiel eine ANTI RB Choreo zu basteln und Scheiß Red Bull Banner aufzuhängen. Nun meldet sich Köln, Timo schießt aus der zweiten Reihe und soll im Abseits gestanden haben? Okay VAR ist je eh vakant und funktioniert bestens wenn es gegen Leipzig zu entscheiden gibt. Lasse ich ebenfalls mal so im Raum stehen. Stand also wieder 1:0 danke nach Köln. Wurde durch den Referee im Stadion noch nicht mal nachgeprüft. Weiter ging es. Für Werner nicht, für ihn kam der 2. Handysünder Augustin ins Spiel. Ich glaube der hat auf seinem Handy FiFa 2018 gedattelt. Keine 2 Minuten in der Partie, lies er den Stuttgarter Kasten erzittern. 2 cm nach rechts und der Ball zappelt im Netz, leider nicht ganz geklappt. Weiter Druck durch die Roten Bullen, Stuttgart versuchte den Laden hinten dicht zu machen. Da ein Augustin nicht aufgibt, versenkt er die Kugel ebenfalls nach Flanke Halstenberg.  Diesmal gilt das Tor und es steht 2:0 und es wird tatsächlich gehalten, was sehr sehr viele Fans sehr froh stimmt.

Bis auf einige Querelen und Streitigkeiten auf den Platz, durch zum Beispiel Oberdiskutierer Gomez und Heißsporn Mukiele gab es kein weiteren Highlights bis zum Schlusspfiff. Spieler seitens RB muss man herausstellen Sabitzer(der war wirklich überall), Halste (wieder mit Topleistung), Kampl(gerade in Halbzeit zwei ein Spielemacher).

Und Hey RB Leipzig zeigt, das sie eine Mannschaft sind. Weiter so dann klappt es auch mit den gesteckten Zielen.

Beste Rot Weiße Grüße

Euer Admin

___

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Wasserschlacht in Frankfurt

60 Minuten vor dem Anstoß war kaum an ein Spiel zu denken, der erste Herbststurm hat pünktlich zum Herbstbeginn das Geschehen übernommen und den Fan’s schon einiges abverlangt.
Ein Ruck, eine Befreiung soll durch die Mannschaft gehen und eine deutliche Steigerung soll gezeigt werden.

Mukiele und Augustin fehlten schon mal, waren wegen Verfehlungen gar nicht erst in Frankfurt an gereist und somit war unser Kader selbst verschuldet geschwächt.
Können wir uns ja erlauben, wir brauchen keine Punkte und verschenken diese lieber ohne Not.
Mit unseren 18 Mann Kader können wir locker 2 Spieler vom aktiven Spielbetrieb heraus nehmen.
Und so nahm das Spiel seinen lauf so wir es leider oft, zu oft erleben, 26. Minute geraden wir in Rückstand und dem besonderen Jubiläum des 100. Gegentors in der Bundesliga. In der Verteidigung gibt es nach wie vor erhebliche Abstimmungsprobleme, noch dazu das Willi Orban sich gerade an der Seitenlinie behandeln lies und man es vielleicht besser hätte lösen können. Frankfurt ist die überwiegend bestimmende Mannschaft auf dem Platz.
In der Halbzeitpause gab es wohl verschiedene Dinge zu klären mit der Mannschaft und auch von Tim Sebastian mit den Frankfurtern.
Die 2. Halbzeit beginnt deutlich besser, vom Einsatz der Spieler, Aktionen nach vorne und der Verteidigung.
In der 54. Minute die Chance, Handelfmeter und Emil Forsberg verwandelt sicher zum Ausgleich. Bis zur 75. Minute sind wir das klar agierende Team und von da an kommt A. Rebic ins Spiel.
Fazit
Eine deutlich bessere Spieler Moral wurde gezeigt und der Kampf um den Ball waren verbessert. Frankfurt hatte in den letzten Minuten ehr den Sieg Ball auf dem Fuß und somit können wir noch zu Frieden sein mit der Punkteteilung.

Das ein Herr Lienen sich über die Klatsche an Werner aufregt bei Sport 1, soll eine Randbemerkung bleiben, wer braucht ihn schon und was soll es uns sagen?

Nun kann der Mittwoch kommen. Heimspiel.

VG Ingo661

______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Bullen VS Bullen

Nun ist es gelaufen, das erste Pflichtspiel gegen RB Salzburg, in der Euro League Gruppenphase.

Tja was soll man als Fan dazu sagen.

Vor Anpfiff, grandiose Stimmung in unserer Schüssel, auch dank dem B-Block.

Das Spiel hat glaube fast jeder als eine sehr schwere Aufgabe gesehen.

RB Salzburg kommt mit 10 Pflichtspielsiegen und 2 Unentschieden nach Leipzig (Quali CL und Österreicher Liga)

RB Leipzig geht mit 5 Pflichtspielsiegen 4 Unentschieden und einer Niederlage (Quali/Pokal/Bundesliga)

in das Spiel.

Wie gut Salzburg mannschaftlich funktioniert, war in Halbzeit 1 extrem deutlich zu sehen. Auf Leipziger Seite funktionierte gar nichts. Das erste Gegentor war verhinderbar aber verdient. Das zweite war mehr als unnötig. Das zeigt erneut, die immer noch sehr große Schwäche der Abwehrabteilung, sehr deutlich auf. Das sah als Zuschauer tatsächlich nach Arbeitsverweigerung der Leipziger Roten Bullen aus. Ich kann mir sehr gut vorstellen, das in der Halbzeitpause, die Kabine von eher sehr lauten Tönen des Herrn Ragnick beschallt wurde.

Aber es hat geholfen. Drei Wechsel zur 2. Halbzeit waren sicher riskant aber effektiv. An der Stelle, erstmal ein Herzliches Willkommen zurück

Marcel Halstenberg. Du hast uns doch sehr gefehlt. Auf einmal konnte wir im Stadion einen ganz anderen RB Leipzig sehen. Die ganze Mannschaft wie komplett ausgewechselt. Es gab Bewegungsfussball zu sehen. Der immer wieder anlaufende Laimer wurde dann endlich mal für seine Bemühungen belohnt, mit dem Anschlusstreffer. Und wenn man als Mannschaft funktioniert, kann man tatsächlich auch mit dem eingewechselten Poulsen,die Lufthoheit und den Anschlusstreffer gewinnen. Meine Meinung, Ralf, ganz stark eingewechselt. Demme, Halstenberg und Poulsen waren ein absoluter Gewinn für das Spiel. Unser RB wäre aber nicht unser RB, wenn nach dem Ausgleich die Verteidigung wieder in eine Tiefschlafphase übergeht, und wie sollte es auch anders sein, den finalen Torerfolg der Salzburger sich einfängt. Wir hoffen alle, das sich diese Situation bald verbessert.

Alles in Allem ein verdienter Erfolg der Salzburger, die gezeigt haben, wie die RB Philosophie funktioniert.

Kopf hoch RB, arbeitet an Euch, konzentriert euch 90 Minuten (solange geht das Spiel nun mal),  dann könnt Ihr das auch wieder.

In dem Sinne, liebste Rot Weise Grüße

euer Admin

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Heimsieg gegen Hannover

Heimsieg! Der erste Dreier der neuen Bundesliga-Saison ist eingefahren! Die Roten Bullen bezwangen am 3. Spieltag Hannover 96 in einem unterhaltsamen und chancenreichen Spiel vor 38.937 Zuschauern in der Red Bull Arena mit 3:2.

https://www.youtube.com/watch?v=CMX14bnCx9Y